14.03.: Merida – Uxmal

Selbstverständlich sind wir auch heute wieder in aller Herrgottsfrühe auf den Beinen und starten allenvoran mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns auf den Weg zur diesmal nur 2.klassigen Bushaltestelle machen. Der Hostel-Mensch hat uns vorab darauf hingewiesen, dass der Fussmarsch 10 Minuten dauern würde, aber letztendlich müssen wir doch ein bisschen hetzen um pünktlich da zu sein. Der Bus hält mal wieder an wirklich jeder Milchkanne an und fährt fernab vom gut ausgebauten Highway mitten durch die Pampas. Ein einziges Auf und Ab! Die Fahrt bis Uxmal dauert ca. 2 Stunden und endet auf der Hauptstrasse an einer Kreuzung.

Kurz ein bisschen orientierungslos laufen wir schliesslich dort hin, wo auch alle anderen hinlaufen! Wir fragen uns durch, wo die Villa Arquelogical ist und stehen kurze Zeit später vor einem Ebenbild unserer Hacienda in Coba. Es ist wirkich alles eins zu eins hier! Wir checken nur schnell ein, bevor wir uns gespannt auf den Weg zu den Ruinen machen. Gott sei Dank sind die gleich gegenüber und wir müssen nicht weit laufen.

Wir kaufen – wie in Chichen Itza – auch diesmal zwei Eintrittskarten, nur diesmal erfahren wir auch wofür: mit der zweiten dürfen wir am Abend nochmal zur Lightshow kommen! Ja, cool!! Zunächst wollen wir uns die Tempelanlage aber mal bei Tageslicht anschauen. Wie sich schnell zeigt, eine sehr beeindruckende Anlage und das Beste, keine Menschenmassen. Es verläuft sich hier unglaublich gut. Jeder einzelne Tempel ist für sich sehr schön und wir lassen es uns nicht nehmen, auf jeden einzelnen raufzukrabbeln, sofern es gestattet ist. Die Aussicht ist einfach sagenhaft. Einzig die Hitze und die Tatsache, dass kaum Schatten zu finden ist, macht den Marsch durch die Ruinen ein bisschen anstrengend. Wir gönnen uns immer öfter Pausen und unsere Wasservorräte gehen gut weg.

Ca. 2 1/2 Stunden verbringen wir auf dem Gelände, ehe wir zur Hacienda zurück kehren und den gemütlichen Teil des Tages einläuten lassen. Zunächst ein Mittag- bzw. eigentlich schon Nachmittagsessen und dann gehts dann an den Pool – bisschen planschen und sonnen!

Gegen 18 Uhr sind wir startklar für die Lightshow. Wir wollen uns zu diesem Ereignis ein Corona gönnen, aber unglücklicherweise darf man keine Glasflaschen mit rein nehmen! So ein Mist!! Also gehts ohne alkohlischer Verstärkung rein und wir sichern uns gleich mal die besten Plätze. Bevor die eigentliche Show losgeht, kommen noch ein paar Light-Checks. Schliesslich wird es stockdunkel und das eigentliche Event beginnt. Die einzelnen Ruinen erstrahlen in den verschiedensten Farben, Musik läuft dazu im Hintergrund und eine Stimme erzählt eine Geschichte. Ja richtig, natürlich auf Spanisch und wir verstehen KEIN Wort! Das macht die Show ein bisschen langweilig, da sich die einzelnen Lichteffekte permanent wiederholen und irgendwann hat man hald doch jeden Tempel schon mal in allen Farben gesehen…

Um 20:30 gehts zurueck zur Villa. Die Müdigkeit macht sich mal wieder sehr bemerkbar. Im Zimmer entdecke ich noch einen Gecko, der mir einen ziemlichen Schrecken einjagt und der von Hank unbedingt aus dem Zimmer befördert werden muss, sonst mach ich die Nacht mit Sicherheit kein Auge zu. Kurzerhand verfolgt er das Tier mit einem Mülleimer und kann es tatsächlich nach draussen befördern! Gott sei Dank!!!