6. Tag: Railay

Fuer heute Abend haben wir uns einen schoenen Bungalow auf Railay gesichert. Aber eins nach dem andren…

Beim Fruehstueck laufen im TV thailaendische Nachrichten und wir sehen einige Bilder aus dem Norden. Mann, wir koennen echt froh sein nicht da oben gelandet zu sein. Schaut zwar nicht lebensgefaehrlich aus, aber bis zu den Knien stehn da schon alle im Wasser.

Nach dem Fruestueck gehts voll bepackt an das Pier.

Hier fahren die sog. Longtail-Boote Richtung Railay ab. Man kommt dort nur mit dem Boot hin. Es ist zwar keine Insel, aber durch Berge abgeschottet und nicht mit Farhzeugen zu erreichen. Wir sitzen erstmal 15 – 20 Minuten rum, weil die Longteil-Boote keinen Fahrplan haben, sondern ablegen wenn sie voll sind. Und da gerade Nebensaison ist sind wir momentan die einzigen die warten. Als wir schon ueberlegen mit dem Bus ins naechste Dorf zu fahren, von wo oefter Boote ablegen da es naeher ist bietet man uns an fuer 50 Baht pro Person mehr gleich abzulegen. Das klingt doch gut und wir willigen ein. Es dauert dann zwar ein wenig bis es wirklich losgeht aber OK. Als wir gerade einsteigen kommen doch noch 2 andere Touris an, die wohl den gleichen Weg wie wir haben. Aber sie werden von unsrem Kapitaen voll ignoriert und stehen gelassen. Der denkt wohl an einen seiner Kumpels, der dann die beiden nach Railay schippern darf.

Nach ner dreiviertel Stunde an Bord legen wir am Oststrand von Railay an. Zielstrebig finden wir unser Hotel, das Sand Sea Resort und beziehen unseren kleinen aber feinen Bungalow. Dann ist es endlich so weit: ab an den Strand!

Selbiger ist auch wirklich sehr schoen und das Wasser ist wirklich sehr warm. Wir planschen ein wenig herum, bevor es wieder ans Sight-Seeing geht. Am Suedstrand der Halbinsel soll sich laut Reisefuehrer eine tolle Hoehle befinden. Also wandern wir im strahlenden Sonnenschein los. Nach kurzem Marsch stehen wir auch schon vor riesigen Felsformationen. Neben uns ist grad ein Kletterer am Start und versucht sein Glueck. Angeblich ist das hier ein wahres Kletterparadies. Naja, nix fuer uns, zumindest nicht in den Hoehen. Wir versuchen uns lieber an kleineren Felsen und suchen die Hoehle. Nach einigem hin und her Geklettere stellen wir aber fest, dass wir die Hoehle nicht finden. Geht aber nicht nur uns so, hier irren noch mehr Touris zwischen den Felsen herum. War wohl nix.

Also wandern wir als Alternativprogramm den wunderschoenen Strand entlang. Dabei gibts fuer mich auch den obligatorischen Sonnenbrand (ja Mama, ich habe mich eingeschmiert!). Aber kein allzu schlimmer, nur an Schultern und Genick.

Zurueck am Hotel planschen wir ein wenig im Pool herum. Inzwischen ist Ebbe und der Strand ist sehr viel breiter. Ausserdem sind auch einige vorher unterm Wasser gelegenen kleine Felsen aufgetaucht. Das ist natuerlich ein Paradies fuer mich alten Muschelsammler und ich melde mich auch gleich bei Carina ab und tigere los. Bei den kleineren Felsen stelle ich fest, dass man nun auch um den grossen Felsen der den Strand begrenzt herumwandern kann. Dort finde ich eine Hoehle die ein wahrer Muschelfriedhof ist. Hier liegen bis zu einem Meter hoch Muscheln und Muschelteile herum. Im hinteren Teil der Hoehle steht dann eine Palme. Sieht sehr cool aus, leider habe ich nicht an den Fotoapparat gedacht. Egal, Muscheln suchen. Ich finde auch ein paar schoene Stuecke und mache mich auf den Rueckweg, um Carina meine Funde zu praesentieren. Die liegt inzwischen aber nicht mehr am Pool, sondern sucht mich schon… Hm, da war ich wohl etwas laenger unterwegs. She is not amused.

Aber wir vertragen uns auch gleich wieder und setzen uns an den Strand um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wie romantisch! ;-)