14. Tag: Phuket

Tja, heute gibts mal so rein gar nichts zu berichten. Wir haben unseren (vermutlich) letzten Tag auf Phuket gemuetlich an Strand, Pool und in der Liege auf unserem Balkon verbracht.

Morgen fahren wir dann wohl mit dem Bus nach Khao Lak weiter. Von dort aus gehts waehrend der naechsten Woche Richtung Norden, zurueck nach Bangkok. Genaueres haben wir aber noch nicht geplant. Da muessen wir noch ein wenig im Reisefuehrer blaettern und lohnende Ziele suchen. Wer Tipps hat was es da so gibt: immer her damit ;-)

13. Tag: Phuket

Juhu, heute schaut das Wetter wieder besser aus! Aber was machen?? Insel erkunden waere schon eine super Sache, also checken wir mal die Day-, bzw. Halfday-Trip-Angebote. Preislich sind die schon alle ganz ordentlich – man merkt hald einfach, dass wir uns hier in einer Touristenhochburg befinden… Alternativ koennten wir uns ein Auto mit “personal Driver” nehmen, der uns dann hinbringt, wohin wir wollen. Ich schlage Hank dann aber vor, wir koennten doch auch selbst ein Auto nehmen und ICH bin der Driver, da er ja mal wieder seine Driver’s Licence schlauerweise im Golf liegen hat lassen und im Planet steht, dass auf dieser Insel die Verkehrskontrollen nicht zu unterschaetzen sind… ;-)

Nach einigen Hin und Her entscheiden wir uns schliesslich fuer die letzte Variante und bekommen puenktlich (thai-puenktlich) um 10 Uhr den Toyota Vios geliefert. Ach wie langweilig, das Ding hat ja Automatik, da ist ja der Linksverkehr nur halb so interessant…

Um ca. halb elf sind wir dann endlich “on the road” und steuern als erstes den Tempel Wat Chalong an. Die exakte Routenplanung ist ein bisschen schwierig, da die Schilder alle in thailaendischer Schrift gehalten sind und nur in minikleiner Schrift darunter die englische Bezeichnung zu finden ist. Fuer einen Blindfisch wie mich, eher nicht geeignet, zum Glueck konzentriert sich Hank auf die Koordination und ich fahr einfach. So kommen wir auch relativ schnell am Tempel an, wo wir uns angemessen kleiden muessen, d. h. in die Jeans huepfen und ein schulterbedekendes Shirt anziehen und schon gehts los. Bei diesen Temperaturen hier, ist die Jeans aber eine ziemliche Belastung! Der Tempel selbst besteht aus mehreren kleinen Tempeln, ueberall sind unzaehlige Buddha-Statuen zu finden und Moenche schneiden die Wege. Krusch kann man auch wieder an allen Ecken kaufen.

Nach diesem Ausflug in die thailaendische Tempelwelt geht es ueber Serpentinenstrassen den Berg rauf zum Big Buddha, der hier brav ueber die Insel Phuket wacht. Die Thais haben sich dieses Wahrzeichen umgerechnet rund 1,5 Mio EUR kosten lassen und es ist somit eine einheimische Attraktion. Schon echt irre riesig das Ding und es besteht aus lauter kleinen einzelnen Fliesen, die man fuer 100 oder 300 Baht beschriften darf – auf dieses Weise finanziert sich auch diese gigantische Projekt. Laut Bauplaenen soll hier noch ein richtiger Palast hinkommen…

Der Buddha geniesst zudem eine sehr schoene Aussicht, auch wenn es heute etwas wolkig ist.


Weiter geht unsere Reise in noerdliche Richtung zu den Tonsai-Waterfalls, wo uns gleich mal ca. 10 EUR Eintrittsgeld abgenommen wird – hey davon war nirgends die Rede… Naja seis drum, jetz sind wir schon da, also schau ma uns die Wasserfaelle auch an…

Der Weg dorthin ist in unseren FlipFlops noch einigermassen machbar und die Waterfalls sind definitiv einen Besuch wert.

Auf einmal kommt ein aelteres Paerchen neben dem Wasserfall herunter und weist uns darauf hin, dass weiter oben noch ein viel groesserer Wasserfall ist, aber wir dafuer auf jeden Fall andere Schuhe brauchen, da der Weg teilweise ziemlich “weird” sein soll. Gott sei Dank, haben wir unsere festen Schuhe ins Auto geworfen, so dass wir nun richtig ausgeruestet einfach mal drauf los wandern. Schnell zeigt sich, dass dieser “Nature Track” eine harte Nuss ist. Als Weg kann man diese Strecke definitiv nicht bezeichnen. Wir klettern ueber Felsvorspruenge, balancieren ueber umgestuertzte Baumstaemme, krabbeln unter Aesten hindurch und ueberqueren kleiche Baeche. Kaum vorstellbar, aber mir macht das ganze sogar richtig Spass.


Der Track ist laut Beschilderung rund 2 km lang und ich denke gar nicht dran wieder umzukehren, da wir ja eigentlich auf diesem Weg eine Runde gehen muessen. Unterwegs treffen wir mehr Tiere als Menschen, u.a. einem Schildkroete, eine grosse fette Eidechse, jede Menge bunter Schmetterlinge, eine Art Gottesanbeterin, Termiten und noch vieles mehr. Eigentlich nicht so mein Fall, aber ich bin trotzdem nicht beunruhigt – es ist ja keine Schlange dabei gewesen! ;-)

Wir sind inzwischen schon gut eine Stunde unterwegs und sollten jetzt eigentlich mal zuereuck zum Auto kommen, aber dem ist nicht so. Irgendwie sind wir ziemlich planlos rummarschiert und irren irgendwo in der Praerie herum. Schoen langsam, aber sicher ueberkommt mich ein bisschen Panik. Inzwischen will ich eigentlich nur wieder raus aus diesem Dschungel. Hank ist noch relativ gelassen, er ist hier total in seinem Element, aber mein Bedarf an “Nature Track” ist jetzt mehr als gedeckt. Irgendwann, nach gefuehlter Ewigkeit, entdecken wir wieder einen Menschen, der uns sagt, dass wir nur noch ein paar Minuten bis zum Ausgang haben – Juhu!! Meine Schritte werden immer schneller und ich bin heilfroh, als ich wieder unter freiem Himmel stehe! :-)

Aber unser Plan sieht noch einen weiteren Wasserfall vor. Den Bangpae Waterfall. Zum Glueck sind wir uns einig, dass wir diesmal einfach nur hinmarschieren, den Wasserfall anschauen und dann wieder abdampfen. Auf dem Weg dorthin geht es noch am Gibbon Rehabilation Center vorbei, welches leider aber schon geschlossen hat, so dass wir nur kurz einen Blick auf zwei Gibbons werfen koennen. Schade eigentlich! Naja, so fucking what, ab zum Wasserfall. Bis dahin muessen wir auch erst wieder ueber einige zu gross geratene Stufen wandern, bevor wir dann endlich vor dem besagten Waterfall stehen. Hank ist gleich ganz enttaeuscht, dass er seine Badehose nicht anhat, da hier einige Leute im Becken baden. Nein, ich lauf jetzt nicht wieder zurueck, hol die Badesachen und komm wieder!!!

Ach ja, unterwegs in den Norden haben wir ein Outlet-Shopping-Center entdeckt. Da koennen wir noch einen Abstecher hin machen. Gesagt, getan! Also schlendern wir durch die Quicksilver, Adidas, Nike, usw. und schauen, ob wir unser Geld unter die Leute bringen…

Inzwischen ist es bereits 18 Uhr und der Hunger macht sich breit. Wir muessen noch nach Patong Beach fahren, denn da ist das Hardrock Café – ich brauch ja noch mein T-Shirt, denn ohne dem fahr ich nicht nach Hause. Leider haben wir den Zettel mit der Adresse verloren, so dass wir einfach mal auf gut Glueck losfahren. Wie sich herausstellt, ist das der “Ballermann” von Phuket. Ueberall bunte Lichter, Menschenmassen und Partyatmosphaere. Nach verhaeltnismaessig kurzer Zeit sehen wir dann die ueberdimensional grosse Gitarre des Hardrock Cafes. Schnell einen Parkplatz gesichert, suchen wir noch ein gemuetliches Restaurant auf, um die taegliche Ladung Thai-Food zu uns zu nehmen und dann gehts auch schon zum T-Shirt-Kauf.

Puh, das war ein langer Tag, ab zurueck nach Kata Beach und unter die Dusche. Ausserdem wartet meine Kleideranprobe noch auf mich…
Puenktlich stehen wir beim Schneider auf der Matte. Der erste Blick, ein “Wow”! Allerdings bei der Anprobe zeigt sich, dass noch kleine Veraenderungen gemacht werden muessen, aber morgen darf ichs dann endlich mitnehmen! :-)

So, that’s it! Ein schoener Tag geht zu Ende und wir fallen auch ziemlich erschoepft ins Bettchen…

12. Tag: Phuket

Normalerweise regnet es hier ja immer nur mal fuer ne halbe Stunde und dann kommt die Sonne wieder raus. Nicht so heute. Den kompletten Vormittag regnet es in Stroemen. Wir verbringen selbigen also im Computerraum, um unsere Fotos mal auf den USB-Stick zu sichern und einige in den Blog hochzuladen.

Als der Regen am fruehen Nachmittag endlich mal aussetzt huepfen wir in den Hotelpool und planschen ein wenig herum. Dauert aber nicht lange bis es wieder zum troepfeln anfaengt. Es ist auch stark bewoelkt und vom Berg hinter dem Hotel ist die Spitze nicht zu sehen. Also verbringen wir die Zeit mit lesen und Tagebuch schreiben auf dem Zimmer.

Um dem tag wenigstens etwas Gutes abzugewinnen, goennen wir uns zum Essen in einem der Seafood-Restaurants einen “mixed grilled” Teller mit Tintenfisch, Red Snapper, einer Muschel, einem mittelgrossen Scampi und ein wenig Gemuese. Ach ja, nicht zu vergessen das kleine Hummer Stueckchen. Schmeckt auch wirklich sehr sehr gut aber die Portion ist dann doch eher klein und wir sind beide noch etwas hungrig. Also teilen wir uns als Nachspeise noch eine Portion Fried Rice.


Auf dem Heimweg schlagen wir nochmal bei den Souvenir-Dandlern zu und kaufen uns einen Jenga-Turm. Oje, hoffentlich passt der noch in Rucksack…

Dann haben wir noch einen Termin bei Carinas Schneider zur ersten Kleidanprobe. Sie ist sehr aufgeregt und so unruhig wie ein kleines Kind an Weihnachten :-D
Deswegen haelt es sie auch nicht laenger im Zimmer und wir kommen zu frueh zum Schneider. Da er grad noch Kunden hat muessen wir warten. Hoffentlich platzt sie mir jetzt nicht vor Ungeduld… Kurze Zeit spaeter ist es dann soweit und wir werden herein gebeten. Als Carina aber dann aus der Umkleide kommt sieht sie schon etwas enttaeuscht aus: das Kleid ist noch ein Hauch von nichts und man kann noch nicht viel vom endgueltigen Produkte erkennen. “Tomorrow it will be finished 90%”, versichert uns der Schneider.

Na dann hoffen wir mal, dass morgen alles besser wird. Sowohl das Kleid als auch das Wetter!

11. Tag: Phuket

Heute geht es auf die Ferieninsel Phuket. Da wir gestern in unserer Herberge noch ein nettes polnisches Paerchen kennengelernt haben, dass gerade von dort kommt und uns empfohlen hat ueber booking.com gleich im Tropical Resort zu buchen, haben wir ihnen mal vertraut und gebucht. Das ist wohl ein ganzes Stueck billiger als direkt vor Ort das Zimmer zu nehmen.

Es geht wieder mit dem normalen Regionalbus auf die Fahrt. Diesmal ist es wirklich ein sehr guter Bus und wir kommen nach zweistuendiger Fahrt in Phuket Town an. Wir haben uns unser Hotel am Kata Beach ausgesucht, das ist im suedwesten der Insel und eine eher ruhige Gegend, nicht so ueberlaufen, grell und laut wie das noerdlich davon gelegene Patong. Taxis mit Taxameter gibts auf Phuket nicht und so muessen wir am Busbahnhof erstmal ein wenig feilschen bis der Preis fuer die Fahrt nach Kata ertraeglich wird. Kostet aber immer noch mehr als doppelt so viel wie die Busfahrt…

Nach kurzer Fahrt stehen wir dann auch schon vor dem Tropical Resort. Hm, von aussen sieht das Ding ja nicht so prickelnd aus. War es vielleicht doch ein Fehler der Empfehlung der Polen zu folgen? Naja, jetzt hilfts nix mehr und unsere letze Unterkunft war ja auch eher im Bereich Absteige, da halten wirs hier auch eine Nacht aus. Im Zimmer sind wir dann aber doch etwas sprachlos: es ist wirklich allererste Sahne mit allem Pi Pa Po. Sogar einen DVD Player haben wir (wenn auch keine DVDs im Gepaeck). Super!


Als naechstes machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen. Man merkt schnell, dass wir hier in einer Touristenhochburg sind, ein Restaurant neben dem naechsten. Schliesslich landen wir in einem kleinen Pavillon und schlemmen mal wieder Thai-Food. Auf dem Rueckweg will Carina noch kurz bei einem Schneider reinschauen und sich umsehen und informieren. Das Ganze endet in einer Bestellung fuer ein massgeschneidertes Kleid. Das Schneidern dauert etwas 3 – 4 Tage. Also verlaengern wir auch gleich mal unseren Aufenthalt im Hotel.

Aber jetzt ziehts uns ganz stark an den Strand. Der ist 5 min vom Hotel weg. Schoener Strand. Er ist auch gut gefuellt aber zum Glueck nicht ueberfuellt. Wir suchen uns ein Plaetzchen im Schatten und dann stuerze ich mich auch schon in die Fluten. Die Wellen hier sind schon etwas hoeher als an den bisherigen Straenden. Es sind auch einige Surfer am start und ich bin schwer in Versuchung mir auch ein Board auszuleihen. Aber ob das nach den Fehlschlaegen in Kapstadt (Meniskus eingerissen) und Australien, Byron Bay (Zehennagel halb abgerissen) so schlau ist weiss ich auch nicht. Naja, vielleicht morgen…

Nach dem Sonnenbaden schlendern wir ein wenig durch die Gaesschen hier und schaun uns in den Kruschlaeden um. In einem der Souvenirlaeden werden wir dann auch fuendig und kaufen nach dem obligatorischen Feilschen ein 3-teiliges Holzbild eines thailaendischen Buddhas. Muessen wir daheim nur noch nen guten Platz – vor allem Kater-sicher *g* – dafuer finden.

Zum Abschluss des Tages setzen wir uns noch in eine gemuetliche kleine Bar und geniessen unsere Drinks bei einem lustigen Jenga-Match. Carina ist hochkonzentriert bei der Sache:


Umsonst :-D