24.02. Okahandja

Um 11:15 Uhr müssen wir den Etosha-Park verlassen, also wollen wir noch das Maximum aus der restlichen Parkzeit rausholen. Dementsprechend klingelt um 7 Uhr der Wecker. Wir frühstücken schnell, bauen die Zelte ab und los geht’s. Erstes Ziel das Stinkwater. Irgendwie haben wir uns aber verfahren, denn wir machen einem Umweg von ca. 20 km. Voll krass, aufgrund des Regens haben sich auf der Strecke ganz viele große Pfützen gebildet, bei deren Durchfahrt wir Wassermassen in alle Richtungen spritzen. Leider kann keiner aus dem Auto aussteigen um Fotos zu  machen, denn man kann ja nie wissen, ob hier irgendwelche Tiere umher irren. Schade, schade Schokolade! But, it’s egal, wir fahren erstmal zur Fischerpfanne, wo wir unglaublich viele Flamingos sehen und auch Schildkröten gibt es hier. Die haben wir bislang noch gar nicht gesehen, aber vielleicht trauen sich die ja nur raus, weil es geregnet hat.

Am Stinkwater gibt es heute leider überhaupt gar nix zu sehen. Wir versuchen es daher bei 3 weiteren Wasserlöchern, aber auch diese Versuche bleiben erfolglos. Da es schon stark auf 11 Uhr zugeht, müssen wir an dieser Stelle wohl abbrechen, denn wir wollen ja nicht noch eine weitere Entrance-fee bezahlen müssen. Außerdem haben wir heute eine lange Fahrt vor uns, denn wir wollen möglichst nah an Namibias Hauptstadt Windhoek rankommen. Wir fahren erstmal bis Tsumeb und denken dann darüber nach, ob wir einen 100 km langen Umweg in Kauf nehmen, um einen der größten Meteoriten auf der Erde anzuschauen. Wir einigen uns dann einstimmig darauf, dass dieser Umweg das wohl nicht wert ist und drehen um, um in der Stadt Tsumeb nochmal Geld abzuheben und einzukaufen. Schockiert stellen wir fest, dass der Tacho, die Tankanzeige, Drehzahlmesser usw. alles ausgefallen ist. Hmmm, strange und was machen wir jetzt? Erstmal Geld abheben und einkaufen. Flo kann das Problem insofern lokalisieren, als dass es sich dabei um die Sicherungen handelt, die es immer wieder schmeißt.

Wir kaufen also eine Packung neuer Sicherungen, können aber noch nicht genau sagen, was es ist, was die Sicherungen nicht standhalten. Wir fahren erstmal weiter, stellen aber später noch fest, dass es der Rückwärtsgang ist, der die Probleme macht, d. h. Wir dürfen nicht mehr rückwärts fahren. Na wunderbar! Auf diesen Schock machen wir erstmal eine Brotzeitpause auf einem Rastplatz und anschließend eine Kaffeepause bei Wimpy’s. Dort begegnen wir wieder den uns bereits bekannten „Schnitzer-Gangstern“. Diesmal fallen wir nicht auf deren Masche rein und kaufen gravierte Kastanien. Stattdessen geht die Fahrt bis Okahandja weiter. Dort finden wir das Ombo Rest Camp, wo es neben einem Hund, die immer wieder anzutreffenden Mietzis noch Straußen und Krokodile gibt. Leider sind wir für die Krokodilfütterung zu spät dran, so dass wir nur uns selbst mit Spagetti Bolognese und einer leckeren Flasche Wein füttern können. Insgesamt ist es hier sehr gemütlich und wir lassen den Abend dementsprechend ausklingen.