Tag 12: Eden

Viel passiert ist heute nicht: wir brechen mit dem Tagesziel Mallacota auf, laut Reiseführer und Internetausdruck ein schöner Badeort. Als wir dort ankommen macht uns das Wetter aber einen Strich durch die Rechnung. Kein Badewetter, zwar warm aber nicht sonnig sondern nur bewölkt. Zwar ist der nahe Nationalpark angeblich recht toll, aber auf Wandern haben wir im Moment auch keine rechte Lust. Also springen wir nach dem Standardmittagessen Nudeln wieder in den Van und fahren weiter Richtung Eden. Passend dazu trällert Axel Rose „Lost in the Garden of Eden“ aus den Lautsprechern.

Unterwegs ereignet sich dann das „Highlight“ des Tages: Wir sichten auf der Straße eine große Echse. Schnell drehen wir um, um das Tierchen genauer in Augenschein zu nehmen. Als wir wieder vor Ort sind kriecht es gerade über den Mittelstreifen. Zu meinem Entsetzen kommt auf der Gegenfahrbahn ein Truck angebraust und ich befürchte schon mit ansehen zu müssen wie es gleich „Flatsch“ macht. Doch auf einmal springt die eben noch so träge Echse geschickt zurück und entgeht so einem Schicksal im Reifenprofil. Puh, das ist nochmal gut gegangen. Also steige ich mit meiner Digicam aus und eile auf das Tierchen zu. Leider ist es aber im Moment etwas beunruhigt ob der Gesamtsituation, verschwindet wieder zurück in den Wald und macht erstmal ne Pause auf dem nächsten Baum.

In Eden angekommen suchen wir das Informationsbüro auf und informieren uns über die Whale-Watching-Angebote. Nach einem kurzen Telefonat mit dem Reeder versichern uns die beiden lustigen Damen, dass wir auf der Tour Wale sehen werden. Wenn nicht gibts das Geld zurück. Also buchen wir die für morgen Früh um 8 Uhr. Den restlichen Tag verbringen wir auf dem Campingplatz, da es am Strand viel zu windig ist und die Stadt zu klein, um noch was zu unternehmen.