11.02. Die Tour mit dem Jeep beginnt

8:00 Uhr: Der Wecker klingelt. Habseligkeiten werden gepackt und das Frühstück kann auf der Dachterasse eingenommen werden. Das Wetter scheint sich wieder zu bessern, denn immerhin können wir schon mal im Freien frühstücken. Das ist schon angenehmer. Um a. 9:30 Uhr sind wir bereit zu Auschecken. Wir melden uns nochmal bei Guido und Henk, die gleich noch ein Foto von uns machen möchten, da wir die ersten Probanden in der neuerworbenen Hütte sind und damit einen besonderen Stellenwert haben. Unsere Bewertung wird auch im Internet veröffentlicht. Klingt spannend!

Gegen 10:00 Uhr sind wir dann startklar um mit dem kleinen Fahrzeug zum Flughafen zu fahren und das große Gefährt abzuholen. Zuvor müssen wir allerdings erstmal den Britz-Vermieter finden, was gar nicht so einfach ist. Vor allem weil der ziemlich versteckt ist und wir nur mehr oder weniger zufällig die Station finden. Aber immerhin, wir sind da und bereit eine ca. 1 1/2 Ständige Einweisung in den Nissan über uns ergehen zu lassen. Wahnsinn, was es da alles zu beachten gibt. Schön langsam wird es zeitlich eng, weil wir den kleinen Wagen auch noch abgeben müssen. Puh, Gott sei Dank, sind wir um 12:30 Uhr endlich fertig und Hank und ich fahren voraus, um den Wagen abzugeben, während Flo und Marion im Jeep hinterher fahren. Nachdem wir den kleinen Flitzer los sind, ist unser erstes Ziel der Table View am Blauberg Strand. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Tafelberg, die Stadt Kapstadt und das Meer. Die Kamera hat mal wieder einen Großeinsatz :-). Hier ist es schon sehr schön. Bevor es weiter gehen kann, gibt es erstmal eine Brotzeit und dann müssen wir einkaufen. Zum Glück ist unweit entfernt ein großer Supermarkt in dem wir uns Wasser-, Nudel- und Bortvorräte, sowie sämtliche andere notwendige Lebensmittel beschaffen können. Cappuccino können wir bei dieser Gelegenheit auch noch schnell trinken und schon kann die Fahrt in Richtung Namibia endgültig losgehen.

Es ist ja mittlerweile doch schon 14:00 Uhr – da kann man schon mal losfahren. Die Fahrt verläuft unspektakulär, wir machen gut Strecke, aber irgendwann wird es doch spät und wir sollten mal einen Campingplatz ansteuern. Leider finden wir jedoch keinen. Im Örtchen Clanwilliam gehen wir davon aus, dass wir fündig werden würden. Tja, leichter gesagt. Zum Glück können wir uns in einem Supermarkt durchfragen und stellen fest, dass ganz in der Nähe ein famous Camp Site ist. Juhu! Wir finden den Platz gleich und sind erstaunt über den Preis: 13 EUR für alle zusammen. Das ist mal günstig! Am Zeltplatz bauen wir erstmals unser Übernachtungslager auf. Geht eigentlich ganz einfach, aber sieht echt abenteuerlich aus. Ich mach mich gleich mal an die Zubereitung des Abendesses: Nudeln mit Tomatensoße, ehe wir uns mit einem Gläschen Wein gemütlich zurück legen und den Abend ausklingen lassen…