19.03.: Palenque – Bonampak

Nach 3 Tagen verlassen wir Palenque wieder. Heute geht es zu 2 weiteren, etwas abgelegeneren Maya-Anlagen: Bonampak und Yaxchilan. Und übernachtet wird bei den Mayas der Gegend.

Also stehen wir mal wieder viel zu früh auf und warten auf unseren Bus. Der natürlich nach mexikanischer Zeit kommt, nicht nach der wirklichen. Aber Hauptsache er kommt. Der Bus ist diesmal nicht ganz so voll. Wir sitzen zu zweit vorne neben dem Fahrer. Ob das so ein guter Platz ist? Wenn der Fahrer genau so ein Raser ist wie der vor zwei Tagen wird das sicher anstrengend… Aber wir haben Glück, er hat es nicht ganz so eilig und fährt eher gemütlich dahin.

Nach 2 Stunden Fahrt gibt es dann das von Carina sehnlichst erwartete Frühstücksbuffet. Wir müssen uns aber erstmal 10 min anstellen, da hier scheinbar alle Tourbusse anhalten. Aber dafür läßt die Auswahl dann nicht zu wünschen übrig. Kurz vor der Weiterfahrt suchen wir noch schnell die Toiletten auf. Dabei entdeckt Carina einen Papagei, der dort auf einer Tür rumsitzt. Ich halte ihm gleich mal meine Hand hin und er steigt auch gleich auf und kraxelt auf meine Schulter. Von da geht es weiter auf den Rucksack und er versucht seinen Kopf reinzustecken. Ich versuche ihn wieder auf die Hand zu bekommen, werde aber nur gebissen. Sowas. Der grüne Vogel will auch nicht wieder auf einen Ast gesetzt werden. Da unser Bus schon wartet marschiere ich kurzerhand mit Papagei los. Er wird dann schon absteigen wenn er will. Am Ausgang grinst mich ein Mexikaner an und nimmt mir den Papagei ab. Hm, schade, dachte schon wir bekommen nen Spielgefährten für Jack ;-)

Nach einer weiteren Stunden kommen wir dann kurz vor Bonampak an. Hier müssen wir umsteigen, da nur Gefährte der hier ansäßigen Indianer weiterfahren dürfen. So brausen wir über eine Schotterstrasse durch den Dschungel. Dann sind wir auch schon bei den Ruinen. Naja, nach all den bisherigen Ruinen muss ich sagen ich bin nicht sehr beeindruckt. Das einzig wirklich bemerkenswerte sind die bisher einzigen entdeckten erhaltenen Maya-Wandmalereien in einem der Tempel. Naja, wenigstens kann man ein wenig herumkraxeln.

Nach ca. einer Stunde geht es zurück zu unserem Van und dann weiter Richtung Yaxchilan. Um dorthin zu kommen müssen wir abermals umsteigen, diesmal in ein kleines Boot. Damit geht es ca. ne halbe Stunde flussaufwärts nach Yaxchilan. Diese Tempel erweisen sich als etwas interessanter. Am besten gefällt mir das erste erhaltene Haus das wir betreten: El Labyrinto. Es hat sehr gut erhaltene Gänge in denen man auch rumlaufen kann. Zum Glück habe ich meine Taschenlampe griffbereit und husche gleich mal in die Tunnel. Na da kommt doch Indiana-Jones-Feeling auf. Ich bin begeistert! Carina interessiert das nicht unbedingt und wartet am Ausgang. Auch die ein oder andere Fledermaus ist über meine Anwesenheit nicht sonderlich erfreut und fliegt quiekend davon.

Wir wandern dann noch weiter durch die Tempelanlage, es gibt hier einige Häuser zu besichtigen. Nachdem wir durch einige geschlendert sind, ersteigen wir eine ziemlich steile Treppe zum Haupttempel. In diesem gibt es eine schöne Statue von einem der hiesigen Maya-Könige. Leider ohne Kopf, der wurde angeblich von Holzfällern geklaut. Wir umrunden den Tempel und treffen auf ein paar Leute aus unserem Bus. Sie machen uns auf einen Skorpion aufmerksam, der an einem Baum sitzt. Er ist über und über bedeckt mit Eiern oder Baby-Skorpionen. Interessant.

Um uns herum hört man wieder überall Brüllaffen. Leider sind bisher keine zu sehen. In der Hoffnung auf eine Sichtung schlagen wir den Dschungel-Pfad zu einer etwas abgelegeneren Gebäudegruppe ein. Hier sind wir zwar fast allein, aber Affen gibts auch keine. Also wieder zurück Richtung Ausgang. Unterwegs gibt es noch einen Gebäudekomplex. Da wir inzwischen wohl hunderte Steinhaufen-Fotos haben wissen wir nicht so recht was wir hier noch fotografieren oder geniessen sollen. Also geht es quasi nonstop weiter Richtung Ausgang. Als wir schon wieder ein paar Meter bergabwärts durch den Dschungel zurück gelegt haben höre ich es über mir plötzlich rascheln. Die Affen sind da! Von hier unten leider schlecht zu erkennen, aber von der letzten Ruine aus müsste es besser gehen. Also sprinte ich zurück den Berg hoch. Carina wartet unterdessen auf dem Weg auf mich. Oben angekommen haste ich zu dem Eck in dem die Affen sein müssen. Von hier hat man schon eine ziemlich gute Sicht, aber es ginge noch besser. Also kraxel ich den nächsten Tempel hoch (nein, nicht über die Treppen sondern über die Wand…) Und kann von oben ein paar gute Fotos schiessen. Sehr schön.

Dann fahren wir auch schon wieder zurück. Unterwegs weist uns unser „Kapitän“ zweimal auf Krokodile am Ufer hin. Leider springen sie immer gleich ins Wasser wenn unser Boot näher kommt, also sehen wir nicht wirklich was.

Jetzt bekommen wir noch ein Essen, dann geht es zu unserem Nachtlager. Ich bin ja gespannt wie das sein wird. Aus unserem Bus kommen nur zwei holländische Mädels mit zu den Indianern, der Rest fährt zurück nach Palenque. Unterwegs sammeln wir dann noch einen Ami aus einem anderen Bus auf, der auch zu den Indianern mitkommt. Es stellt sich heraus, dass er der einzige von uns fünf ist, der akzeptabel spanisch spricht. Wir sind froh, dass er zu uns gestossen ist.

Das Indianerdorf liegt in der Nähe von Bonampak und ist schon ein ziemlich verlassenes Nest. Die Unterkünfte die wir bekommen sind aber schon ganz OK. Wir haben eine eigene Hütte mit einem Bett und einem Moskitonetz. Was wollen wir mehr? Es stellt sich heraus, dass noch ein französisches Pärchen hier ist. Somit sind wir also sieben. Um uns herum sind einige der Maya-Frauen. Männer sehen wir nicht. Wir verständigen uns mit Händen und Füssen, englisch spricht hier niemand. Aber wir kommen schon einigermassen klar. Nach dem Abendessen sitzen wir in einer geselligen Runde mit den anderen Reisenden zusammen und tauschen unsere Erlebnisse aus. Es ist eine sehr witzige Runde. So klingt der Abend aus.

18.03.: Palenque

Anscheinend waren heute Nacht die Brüllaffen ziemlich aktiv, weil Hank um 4 Uhr vor die Tür gegangen ist um nach dem Rechten zu sehen. Ich hab von alledem nichts mitbekommen, da ich geschlafen habe, wie ein Baby! Allerdings um 6 ist auch meine Schlafruhe gestört und ich springe voller Tatendrang und vor allem ohne Kopfschmerzen aus den Federn.

Wie jeden Tag beginnen wir auch diesen mit einem ausgiebigen Frühstück bevor wir uns auf den Weg zu den Ruinen von Palenque machen. Aus dem Lonely Planet entnehmen wir, dass es nur rund ein Kilometer zu gehen ist bis zum Eingang, aber dieser Kilometer hat es doch ganz schön in sich. Es geht bergauf und die Sonne brennt schon wieder gut runter! Ich bin eigentlich schon vor dem Eintritt in den Park fix und fertig, aber jetzt geht es erst los. Unglücklicherweise ist heute Sonntag und es sind auch unzählige Mexikaner auf die Idee gekommen, heute die Ruinen zu erforschen. Ganze Schulklassen tummeln sich auf dem Gelände! Ätzend! Um den Menschenmassen irgendwie zu entkommen gehen wir erstmal dahin, wo sonst niemand hingeht, nämlich Richtung Ausgang, denn dort befinden sich ein paar Wasserfälle und ebenfalls Ruinen. Tatsächlich, hier ist fast niemand und das Beste: Urwald, d. h. viel Schatten! :-)

Irgendwann müssen wir aber doch zu den Hauptruinen zurückkehren. Glücklicherweise haben sich die Menschenmassen wenigstens ein bisschen verlaufen, so dass wir einen Tempel nach dem anderen hochkraxeln und die jeweilige Aussicht geniessen. Die Tempelanlage ist an sich echt sehr cool und schaut wieder ganz anders aus, als die vorigen. Die einzelnen Wege sind nur immer ziemlich weit zu laufen und die Stufen, die man empor klettern muss, um an die Spitze zu kommen, haben es jeweils ordentlich in sich. Allesamt kaum breiter als die Füsse und mit 30 cm sind das noch die kleinen Stufen. Teilweise komm ich mit meinem Rock gar nicht hoch und muss mich erst abstützen, bevor ich hochkrabbeln kann.

Insgesamt schlendern wir gut 3 1/2 Stunden über das Gelände, bis es mir aufgrund der zunehmenden Hitze und der Menschenmassen einfach zu viel wird. Ich mag nicht mehr. Hank weiss was das heißt, wenn ich sage, ich mag nimmer! D. h. ich mag SOFORT raus und basta. :-) Auch die auf dem Rückweg befindlichen Brüllaffen, die Hank begeistert betrachtet interessieren mich eher weniger. Wie gesagt: Ich mag nimmer!! :-)

Gegen 13:00 Uhr kehren wir zu unserem Hotel zurück und machen uns Poolfertig. Ja, diese Abfrischung tut einfach gut! Danach noch ein Mittagessen und einen gemischten Fruit-Shake und alles ist gut. Hank möchte sich noch ein Museum anschauen, aber ich – wie gesagt: ich mag nimmer – bleibe im Hotel und ruh mich ein bisschen aus.

Als Hank wieder kommt, springen wir in das nächste Collectivo (das sind Minivans, die regelmaessig von Palenque Stadt zu den Ruinen fahren und die Leute fuer 10 Pesos, umgerechnet ca. 60 ct. mitnehmen) und fahren in die Stadt. Dort buchen wir unseren Trip für morgen. Jetzt wird es nämlich ernst: wir nähern uns in grossen Schritten Guatemala und wollen da nich völlig planlos dastehen, deshalb eine organisierte Überfahrt mit Übernachtung! Naja, we will see.

Jetzt sitzen wir auf jeden Fall erstmal im Internet-Cafe und der Tag neigt sich dem Ende zu…

17.03.: Palenque

In der Früh steht erstmal ein Hotelwechsel an: wir wollten ja eigentlich in die Nähe der Ruinen. Also springen wir mal wieder in ein Taxi und brausen in die City. Als wir gestern angekommen sind hat mir ein typischer „Touri-Fänger“ den Flyer von seinem „Touri-Ausflugs-Büro“ in die Hand gedrückt. Da bei den Ausflügen schon was für uns dabei war besuchen wir das Büro auch gleich mal. Wir buchen einen Ausflug für den Nachmittag zu den Wasserfällen Misol Ha und Agua Azul. Ausserdem informieren wir uns über die Fahrt von hier Richtung Guatemala. Das kann man auch mit dieser Agentur machen. Da unser spanisch ja nicht so toll ist und man in Guatemala mit englisch nicht weit kommen soll werden wir das wohl machen. Aber eins nach dem anderen.

Erstmal brauchen wir wieder mal Cash. Nebenan in der ADO-Bushaltestelle wo wir gestern angekommen sind steht auch ein ATM. Ich stecke meine Karte rein, bekomme aber kein Geld. Hm, vielleicht schon zu viel verprasst… Dann halt mit Carinas Karte. Argh, sie bekommt auch nichts! Naja, vielleicht ist der Automat kaputt oder leer. Also ab in die Innenstadt, da gibt es laut Reiseführer noch einen Automaten. Unterwegs stoßen wir auf einen weiteren ATM: selbes Ergebnis wie vorhin *schluck*. Schön langsam wird uns etwas flau im Magen. Wir marschieren weiter, laut Karte müsste gleich eine Bank kommen. Hm, die scheint wohl nicht mehr zu existieren. Uiuiui… Noch einen Block weiter kommt dann doch eine Bank. Vor der steht auch schon eine Schlange Mexikaner an. Wir reihen uns ein. Als wir dann endlich dran sind steigt die Spannung: beim ersten Automaten den ich versuche geht wieder nix! Aber bei dem waren bisher auch keine Mexikaner. Nächtser Automat: YIPPIE, er spuckt Pesos aus! Puh, uns fällt ein riesen Gebirge von Herzen!

Jetzt können wir uns auch wieder eine Unterkunft leisten. Also ab ins Taxi und Richtung dem ausgesuchten Hotel. Wir ergattern das letzte freie Zimmer. Bis unsere Tour startet haben wir noch 2 Stunden Zeit, also ab in den Pool. Leider ist der Pool nicht wie vom Reiseführer versprochen von einer Horde Affen belagert. Naja, die werden schon irgendwo sein, die finden wir schon noch!
Nach der Erfrischung machen wir uns für den Ausflug fertig und gehen vor an die Strasse, wo wir um 13 Uhr abgeholt werden sollen. Während unserer Wartezeit kommen ein paar Kanadier mit ihrem „Schiff“ – ein Wohnmobil in Busgröße – an und versuchen auf den Campingplatz unseres Hotels zu kommen. Das gelingt erst in zweiten Anlauf aus der anderen Richtung. Schon cool so ein Riesenwohnmobil. Aber man muss doch auch damit umgehen koennen…

Um 13:20 werden wir dann schließlich aufgegabelt. Unser Minivan-Fahrer düst mit einer irren Geschwindigkeit los. Überholt wird alles und ohne Rücksicht auf mögliche Verluste. Aber wir kommen unversehrt bei Misol Ha an. Der Wasserfall ist etwas ueber 30 m hoch und stürzt in ein rundes Becken in dem man schwimmen kann. Während Carina noch Fotos schießt bin ich auch schon im Wasser und schwimme zum anderen Ufer. Hier geht es ein paar Felsen hoch in eine Höhle. Leider habe ich meine Taschenlampe grad nicht in der Badehose, also gibts nicht viel zu sehen. Zurück am anderen Ufer überrascht mich Carina mit der Ansage, dass sie auch ins Wasser geht. Ich muss auf die Sachen aufpassen (v.a. auf ihre Camera, die nicht mal ein wenig schief liegen darf). Hm, lieber wäre ich ja nochmal zu der Höhle gelaufen, diesmal mit Taschenlampe. Auf Carina ist auch kein Verlass mehr ;-)

So, es geht wieder weiter mit unserem rasenden Minivan-Fahrer. Agua Azul ist ca. 40. km von hier entfernt. Auf der rasanten Fahrt werden wir gut durchgeschüttelt. Was soll ich sagen, Agua Azul sieht echt gigantisch aus! Über zig Kaskaden stürzt das Wasser. Die Farbe des Wassers ist auch sehr toll. Am Fluss schlängelt sich ein Pfad hinauf, den wir natürlich entlang wandern. Es wird zwar immer unspektakulärer, aber wir wandern trotzdem weiter. Kurz vor dem Ende werden wir aber leider aufgehalten und dürfen nicht weitergehen. Wir sind wohl zu spät dran. Mist, jetzt werden wir nie erfahren, ob noch was tolles gekommen wäre…

Also wandern wir wieder zurück und entspannen noch ein wenig, bevor es wieder mit dem Van Richtung Hotel geht. Auf der Fahrt wechselt unserer Fahrer plötzlich die Spur und fetzt auf einen Bus zu, der die Warnblinker einschaltet. Äh hallo, was soll denn das jetzt wieder? Kurz vor der Kollision bremsen wir und stehen jetzt mitten auf der Landstrasse. Weil? Naja, 3 Fahrgäste aus unserem Van wollen nicht zurück nach Palenque sondern weiter nach San Cristobal. Also steigen sie hier um. Ahja. Hätte man sich da nicht auch auf einem Parkplatz treffen können?

Gegen halb 8 sind wir dann wieder im Hotel. War doch ein sehr toller Ausflug! Carina klagt plötzlich über Kopfschmerzen, wirft ein Aspirin ein und geht ins Bett. Hm, müde bin ich aber noch nicht… Also gönne ich mir ein Corona, setze mich in den bequemen Stuhl vor unserer Tür und lese noch ein paar Seiten. Es ist schon stockdunkel, um mich herum raschelt es überall. Das verstärkt den Gruseleffekt meines Gruselromans (die sind da grad in einer Höhle und haben komische Geräusche gehört, die das Monster verursacht hat) noch. Mit meiner Taschenlampe bewaffnet mache ich mich dann noch auf die Suche nach den hiesigen Monstern im Busch, finde aber leider nichts *grummel*

16.03.: Campeche – Palenque

Über den heutigen Tag gibt es eigentlich nicht besonders viel zu berichten:

Wir sind frühzeitig aufgestanden, haben diesmal zwei Frühstücke/Frühstücks zu uns genommen, anschliessend haben wir uns an der Touristeninformation hinsichtlich der Abfahrtszeit des Busses nach Palenque informiert und dann gehts auch schon voll bepackt los zur Bushaltestelle. Vor uns liegt eine 6 stündige Busfahrt, allerdings diesmal in der premiera class! Gott sei Dank, sonst würden wir die 400 km wohl nie schaffen!

Nach rund zwei Stunden Fahrt ist Mittagspause. Ich schlürf nur schnell einen Kaffee und dann kann der Ritt weiter gehen. Die Fahrt verläuft zum Glück unspektakulär und wir erreichen gegen 18:30 Uhr den Ort Palenque. Jetzt müssen wir nur noch eine Unterkunft finden. Im Lonely Planet steht drin, dass es eine mit Hotels gespickte Strasse unmittelbar zu den Ruinen gibt. Das hört sich doch gut an, nur leider haben wir uns eine falsche Unterkunft ausgesucht, denn unsere liegt irgendwo ganz woanders. Naja für eine Nacht wird es hier schon gehen. Die Zimmer sind gut und das Essen passt auch! Was will man mehr, ein gemütliches Abendessen unter freiem Himmel am Fluss und danach ein schönes Zimmer. Kaum zu glauben, aber die Fahrt im Bus war doch anstrengender als erwartet, denn wir fallen ziemlich bald hundemüde ins Bettchen…