Australien – eine Zwischenbilanz

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Es gibt auch wieder einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Australien, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Zu Beginn wieder das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Australien ist der australische Dollar. Wir haben ihn zu einem Wechselkurs von 1,51 Dollar pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 14 Tage in Australien und haben 1655,90 Dollar (=1094,81 EUR) ausgegeben. Das macht 827,95 Dollar (= 547,41 EUR) für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

488,05 Dollar (= 322,65 EUR) für Unterkünfte

303,55 Dollar (= 200,68 EUR) für Verpflegung

698,30 Dollar (= 461,64 EUR) für Transport

120 Dollar (= 79,33 EUR) für Ausflüge

41,95 Dollar (= 27,73 EUR) für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 118,28 Dollar (= 78,19 EUR). Also pro Person 59,14 Dollar (= 39,10 EUR). Da wir mit einem Tagesbudget von 50 Euro pro Person kalkuliert haben, liegen wir nach wie vor ganz gut in unserer Finanzplanung.

Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes

Wir haben in Australien folgende Fortbewegungsmittel benutzt:

Linienbus, U-Bahn, Fähre, Wohnmobil, Zug, Van und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land eine Gesamtstrecke von 1.299 km zurückgelegt, davon insgesamt 1.025 km als Selbstfahrer mit dem Jucy-Van, 274 km mit Zug und Fähre.

Wir haben insgesamt 3 1/2 Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln verbracht und statistisch nicht erfassbare Stunden im Jucy-Van.

Persönliche Auswertungen

Krankheitstage haben wir in Australien Gott sei Dank beide keine. Vor einem richtigen Sonnenbrand sind wir verschont geblieben, aber die Mücken waren in Australien besonders intensiv. Tränen sind nach wie vor noch keine geflossen und es ist in Australien kein Gepäckstück abhanden oder kaputt gegangen. Wir haben allerdings ein paar Gegenstände auf die Heimreise geschickt: Hanks kleiner Rucksack, Lonley Planet von Südostasien, Rock und 7/8 Outdoorhose. Im Bücherlesen sind wir beide beim sechsten.

Zu den Unterkünften wird es noch eine separate Auswertung geben, aber hier sind dennoch noch ein paar interessante Fakten:

Wir waren insgesamt in 9 verschiedenen Unterkünften, mussten 0 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 6 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: Koala Shores Port Stephens Holiday Park, Port Stephens
Schlechteste Unterkunft: Island Leisure Village Camp Site, Nelson Bay
Teuerste Unterkunft: Funk House Guesthouse, Sydney
Billigste Unterkunft: Wine Country Caravan Park, Hunter Valley

Kameraauswertung

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 1201 Fotos gemacht und 5 Videos gedreht.

Nahrung

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Australien hauptsächlich selbst versorgt, da das Essen sehr teuer ist. Eine entsprechende Auswertung wäre daher nicht repräsentativ. Allerdings haben wir zweimal was wirklich besonderes gegessen. Zum Einen Carina`s Geburtstagsessen bei Wolfies Grill in Sydney und zum Anderen echte selbstgemachte bayerische Spätzle im Hunter Valley.

Bierranking

Eine Bierauswertung können wir für Australien nicht machen, da wir uns eher auf Wein konzentriert haben.

Sonstiges

Während unseres Aufenthaltes hat es 3 ½ Tage geregnet und wir haben keine Extremsituation erlebt.
Wir haben aus Thailand 5 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir keine andere Langzeitreisenden (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 0 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Australien:

Wir sind nunmehr das zweite Mal in Australien, deshalb sollte es mehr ein Zwischenstopp auf unserem Weg nach Neuseeland werden. Bei unserer Ankunft haben wir einen ziemlichen Schock erlebt, denn das Preisniveau ist im Vergleich zu vor 5 Jahren wesentlich gestiegen. Wahrscheinlich ein Zusammenspiel von dem stärker gewordenen Australischen Dollar und unserem 2 ½ Monatigen Aufenthalt im extrem günstigen Asien. Davon mal abgesehen ist Australien einfach ein unglaublich schönes Land, das unwahrscheinlich viel zu bieten hat. Sydney ist für uns eine der schönsten Städte der Welt und bietet Unternehmungen für jeden Geschmack. Neben den vielen wunderschönen Stränden gibt es gute Lokale, interessante Gebäude, einen schönen Park und natürlich die Hafengegend mit der Oper und der Harbour Bridge.

Es gibt in Australien sehr viele exotische Tiere, die man in freier Wildbahn bestaunen kann, gute Weinanbaugebiete und wunderschöne Küstenregionen. Es ist unmöglich Australien mit einer einzigen Reise wirklich zu sehen, so dass es selbsterklärend ist, dass wir hier wieder herkommen werden. Es empfiehlt sich definitiv, hier als Selbstfahrer unterwegs zu sein, da man so viel flexibler ist, die unzähligen Viewpoints mitnehmen kann und an keinen Fahrplan gebunden ist. An der Ostküste kann man alle paar Kilometer stehen bleiben, weil es sehr viel zu sehen gibt. Es gibt an den Highways regelmäßig schöne Rastplätze, die Grillstationen und Sitzgelegenheiten bieten, so dass es sich erst recht empfiehlt, als Selbstversorger unterwegs zu sein.

Wir können nur jedem raten, ab nach Australien – es lohnt sich definitiv. Und zur allgemeinen Beruhigung sei angemerkt: wir haben keine unangenehmen Krabbelviecher an Orten entdeckt, an denen sie uns bzw. in erster Linie Carina auch nur ansatzweise gestört hätten.

Laos – eine Zwischenbilanz

Es gibt auch wieder einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Laos, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

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Zunächst natürlich wieder das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Laos ist Kip. Wir haben sie zu einem Wechselkurs von 10.768 Kip pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 25 Tage in Laos und haben insgesamt 14.664.800 Kip (= 1.361,90 EUR) ausgegeben. Das macht 7.332.400 Kip (= 680,95 EUR) für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

1.700.000 Kip (= 157,88 EUR) für Unterkünfte

4.176.000 Kip (= 387,82 EUR) für Verpflegung

1.601.000 Kip (= 146,68 EUR) für Transport

5.418.000 Kip (= 503,16 EUR) für Ausflüge

1.769.800 Kip (= 164,36 EUR) für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 586.592 Kip (= 54,48 EUR). Also pro Person 293.296 (= 27,24 EUR). In dieser Rechnung ist der Tree Top Explorer enthalten, der unseren Schnitt etwas nach oben treibt.

Wir haben auch in Laos mit einem Tagesbudget von 30 Euro pro Person kalkuliert, damit liegen wir noch immer ganz gut in unserer Finanzplanung.

Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes:

Wir haben in Laos folgende Fortbewegungsmittel benutzt:

Minibus, Localbus,  Fahrrad, Longtailboat, Tuk Tuk, Roller, VIP-Bus und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land eine Gesamtstrecke von 2.143 km zurückgelegt. Sämtliche Kurzstreckenfahrten sind hierin der Einfachheit halber nicht erfasst.

Wir haben insgesamt 51 Stunden und 22 Minuten im Bus verbracht und 7 Stunden und 27 Minuten auf den Bus gewartet.

Persönliche Auswertungen:

 Carina hat einen weiteren Krankheitstag hinter sich, während Hank eher eine Krankheitsnacht zu vermelden hat. Sonnenbrand haben wir uns in Laos beide keinen zugezogen. Mückenstichen haben wir wieder unzählige abbekommen. Tränen sind glücklicherweise auch noch keine geflossen und es ist uns in Laos kein Gepäckstück abhanden oder kaputt gegangen. Im Bücherlesen ist Hank beim fünften und Carina beim sechsten.

Interessante Fakten zu unseren Unterkünften:

Wir waren insgesamt in 11 verschiedenen Unterkünften, mussten 2 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 1 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: White Orchid Guesthouse, Phonsavan

Schlechteste Unterkunft: Dok Khom Guesthouse, Phonsavan

Teuerste Unterkunft: Daoving 2 Hotel, Pakse, 130.000 Kip

Billigste Unterkunft: Dok Khom Guesthouse, Phonsavan, 50.000 Kip

Kameraauswertung:

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 2.071 Fotos gemacht und 24 Videos gedreht.

Nahrung:

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Laos großteils von Localfood ernährt. Hier bekommt man für vernünftiges Geld gutes Essen.

Teuerstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Vientiane: 1x Pizza + 1x Pasta Frutti di Mare + 2 Softdrinks = 150.000 Kip (Carinas Geburtstagsessen mal ausgenommen)

Billigstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Nong Khiao, Coconut Beergarden: 2x Pad Thai + 2x Softdrink = 46.000 Kip

Bestes Essen: Carina: Red Curry mit Chicken bei Pizza Luang Prabang, Hank: Schnitzel mit Bratkartoffeln bei Mr. Kaz in Vang Vieng

Schlechtestes Essen: Carina: Fried Rice mit Chicken auf Don Khone, Hank: 10.000 Kip-Buffet in Luang Prabang

Bierranking:

Ein Bierranking erübrigt sich in Laos, da hier nur eine Biersorte getrunken wird, nämlich Beerlao. Es ist nicht das beste Bier, aber es lässt sich durchaus trinken.

Sonstiges:

Während unseres Aufenthaltes hat es 1 Mal geregnet und unser extremster Moment war unser Rollerzwischenfall in Vang Vieng.

Wir haben aus Laos 7 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir 8 andere Langzeitreisende (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 1 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Laos:

Wir hatten eine ungefähre Vorstellung davon, wie es in Laos aussehen würde: das Land ist durchweg grün, es gibt jede Menge Reisterrassen, viele tolle Hikes und natürlich dreht sich alles um den Mekong. Da wir allerdings während der bereits seit einiger Zeit anhaltenden Trockenzeit das Land besucht haben, war die Farbe grün leider nicht die Dominierende. Die vielen Reisterrassen lagen brach und die Pflanzenwelt war auch in erster Linie relativ ausgetrocknet. Dennoch hatte das Land viele Reize. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, der gigantische Mekong fasziniert jedes Mal aufs Neue, an Aktivitäten mangelt es hier nicht und auch das Essen ist gut. Es gibt zahlreiche Busverbindungen in alle Richtungen, allerdings sind die Straßen in Nordlaos ein richtiges Abenteuer. Auch wenn es nicht ganz günstig ist, sollte man sich den Spaß der Gibbon Expierince bei Houay Xay oder wie wir den Tree Top Explorer bei Pakse nicht entgehen lassen. Das Ziplining ist eine Riesengaudi und das Schlafen in den Baumhäusern ein Erlebnis für sich. Die 4000 Inseln sind ein wunderbarer Ort um einfach zu entspannen und sich ein bisschen zu erholen und das Unesco Weltkulturerbe Luang Prabang bietet schöne Tempel, nette Gässchen, herrliche Wasserfälle, einen eindrucksvollen Nightmarket und ein reichliches Angebot an westlichem Essen.

Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Laos, haben uns zu jedem Zeitpunkt sicher gefühlt und können es nur jedem weiterempfehlen.

Kambodscha – eine Zwischenbilanz

Es gibt natürlich auch einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Kambodscha, die wir gerne mit Euch teilen wollen:

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Zunächst wieder das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Kambodscha ist Riel. Es wird allerdings hauptsächlich in US Dollar bezahlt. Riel bekommt man quasi anstatt des US-Kleingelds. Es gibt einen fixen Tauschkurs von 1 USD = 4000 Riel. Wir haben unsere Dollar zu einem Wechselkurs von 1,35 pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 18 Tage in Kambodscha und haben insgesamt 1.157,95 Dollar (= 857,39 EUR) ausgegeben. Das macht 578,98 Dollar (= 428,70 EUR) EUR für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

205 Dollar (= 151,79 EUR) für Unterkünfte

369,48 Dollar (= 273,57 EUR) EURfür Verpflegung

166,20 Dollar (= 123,06 EUR) EUR für Transport

278,50 Dollar (= 206,21 EUR) EUR für Ausflüge

138,78 Dollar (= 102,75 EUR) EUR für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 64,33 Dollar (= 47,63 EUR) EUR. Also pro Person 32,17 Dollar (= 23,82 EUR).

Da wir mit einem Tagesbudget von 30 Euro pro Person kalkuliert haben, liegen wir bislang ganz gut in unserer Finanzplanung.

Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes

Wir haben in Kambodscha folgende Fortbewegungsmittel benutzt: Taxi, Minibus, Fähre, Localbus, Fahrrad, Longtailboat, TukTuk und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land mit Bussen eine Gesamtstrecke von 1.352 km zurückgelegt. Insgesamt haben wir 36 Stunden und 7 Minuten im Bus und 2 Stunden und 17 Minuten wartend auf den Bus verbracht. Auf Booten haben wir weitere 7 Stunden 44 Minuten unserer Zeit gelassen.

Persönliche Auswertungen:

Carina hatte am letzten Tag einen richtigen Krankheitstag während der Zeit in Kambodscha. Ansonsten haben uns nur übliche Kreislauf- und Kopfschmerzbeschwerden sowie die obligatorischen Verdauungsproblemen gequält. Sonnenbrände hat Hank zwei abbekommen und Carina einen. Mückenstiche waren wieder unzählbar. Tränen sind auch noch keine geflossen und es ist uns tatsächlich in Kambodscha kein Gegenstand abhanden oder kaputt gegangen. Im Bücherlesen ist Hank beim vierten und Carina beim dritten.

Zu den Unterkünften noch ein paar interessante Fakten:

Wir waren insgesamt in 8 verschiedenen Unterkünften, mussten 5 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 2 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: Rasman Buntam Guesthouse, Krong Koh Kong

Schlechteste Unterkunft: Chez Mary Ann, Sihanoukville

Teuerste Unterkunft: Golden Dragon Bungalow, Koh Rong, 25 USD

Billigste Unterkunft: You Hong Guesthouse I, Kratie, 6 USD

Kameraauswertung

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 1694 Fotos gemacht und 5 Videos gedreht.

Nahrung

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Kambodscha hauptsächlich von Localfood ernährt. Die Auswahl ist bei weitem nicht so vielfältig wie in Thailand, aber man findet auch in Kambodscha wirklich gutes Essen zum günstigen Preis.

Teuerstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Phnom Penh: 2x Pizza + 2 Softdrink = 22 Dollar

Billigstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Phnom Penh, Central Market: fried noodels/fried beef mit Reis + 2x Softdrink = 6 Dollar

Bestes Essen: Amok Chicken im Star Rise Restaurant in Siem Reap

Schlechtestes Essen: Reis mit Chicken in Krong Koh Kong (ohne jeglichen Geschmack)

Bierranking

Unserer persönlichen Meinung nach ist die Platzverteilung der lokalen Biersorten folgendermaßen:

1. Angkor Bier

2. Cambodia Bier

3. Klang Bier

Sonstiges

Während unseres Aufenthaltes hat es 0 Mal geregnet und wir haben keine Extremsituation erlebt. Wir haben aus Kambodscha 10 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir 3 andere Langzeitreisende (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 4 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Kambodscha:

Wir waren zunächst ein wenig „negativ“ von anderen Reisenden, die uns von Kambodscha berichtet haben, vorbelastet, so dass uns nach der Grenzüberquerung erstmal der totale Kulturschock überrumpelt hat. Korruption an der Grenze, nichts zu Essen wegen Chinese New Year – das waren unsere ersten Eindrücke. Glücklicherweise hat sich dieser Eindruck für uns nicht bestätigt. Wir haben bereits nach kurzer Zeit das richtige Feeling für das Land bekommen und fanden es sehr schön. Der historische Hintergrund des Landes hat uns fest in seinen Bann gezogen. Die Menschen sind trotz ihres Geschichte einfach unglaublich freundlich und die Kinder sind wahnsinnig süß. Trotz ihrer Armut scheinen die Kinder nicht unglücklich zu sein. Im Vergleich zu Thailand ist das Rucksackreisen hier nicht ganz so einfach, da das Land touristisch noch nicht so weit erschlossen ist. Es gibt Busverbindungen in alle Richtungen, aber man hat nicht besonders viele Auswahlmöglichkeiten, so dass Tickets relativ teuer sind. Die Straßen sind ziemlich schlecht und es ist keine Seltenheit, dass 3 Plätze im Minivan für 4 Personen verkauft werden. Sieht man von solchen Strapazen und den „Fahrkünsten“ der Busfahrer ab, kann man aber dennoch gut von A nach B gelangen. Das absolute Highlight ist natürlich Angkor, aber auch sonst hat das Land einiges zu bieten. Die kambodschanische Küche kann man zwar nicht mit Thailand vergleichen, da sie bei Weitem nicht so würzig und geschmackvoll ist, aber ein gutes Amok-Gericht ist durchaus einen Versuch wert. Gerade in Phnom Penh bekommt man eigentlich alles, was der Gaumen wünscht und auch sonst haben wir in Kambodscha nicht schlecht gegessen. All in all hat es uns hier, bis auf Sihanoukville, sehr gut gefallen und wir können das Land als Reiseziel wärmstens empfehlen.

Thailand – eine Zwischenbilanz

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Es gibt einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Thailand, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

1. Zunächst natürlich das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Thailand ist Baht. Wir haben sie zu einem Wechselkurs von 43,91 Baht pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 22 Tage in Thailand und haben insgesamt 37.536 Baht (= 854,84 EUR) ausgegeben. Das macht 18.768 Baht (= 427,42 EUR) EUR für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

11.500 Baht (= 261,09 EUR) für Unterkünfte

10.652 Baht (= 242,59 EUR) EUR für Verpflegung

5.812 Baht (= 132,36 EUR) EUR für Transport

6.098 Baht (= 138,88 EUR) EUR für Ausflüge

3.474 Baht (= 79,12 EUR) EUR für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 1706,18 Baht (= 38,86 EUR) EUR. Also pro Person 853,09 Baht (= 19,43 EUR) EUR.

Da wir mit einem Tagesbudget von 30 Euro pro Person kalkuliert haben, liegen wir bislang ganz gut in unserer Finanzplanung.

2. Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes

Wir haben in Thailand folgende Fortbewegungsmittel benutzt:

Transit am Flughafen, Skytrain, Taxi, Minibus, James Bond Boat, Rollerbeiwagen, Localbus, Song Thaew, Fahrrad, Ladefläche von Pick-Up, Longtailboat, Fahrradrikscha, Zug, Tuk Tuk, Roller, VIP-Bus, Aufstiegsfläche vom Song Thaew, Fähre, Auto und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land eine Gesamtstrecke von 2.568 km zurückgelegt, davon insgesamt 2.093 km mit Bus, 330 km mit Zug und 145 km sind wir selbst mit dem Roller gefahren. Sämtliche Kurzstreckenfahrten sind hierin der Einfachheit halber nicht erfasst.

Wir haben insgesamt 42 Stunden und 42 Minuten im Bus verbracht und 5 Stunden und 47 Minuten auf den Bus gewartet. Außerdem haben wir 6 Stunden und 4 Minuten im Zug verbracht und 1 Stunde und 51 Minuten auf den Zug gewartet.

3. Persönliche Auswertungen:

Krankheitstage haben wir bislang bis auf den Hangover in Koh Chang Gott sei Dank beide keine, außer den üblichen Verdauungsproblemen in Asien. Sonnenbrände gab es auch noch keine. Bei den Mückenstichen hat Carina am 2. Tag zu zählen aufgehört. Tränen sind auch noch keine geflossen und es ist bis auf ein Paar Socken von Hank noch kein Gepäckstück abhanden oder kaputt gegangen. Im Bücherlesen sind wir beide beim Zweiten.

4. Zu den Unterkünften gibt es zwar noch eine separate Auswertung, aber hier sind dennoch noch ein paar interessante Fakten:

Wir waren insgesamt in 10 verschiedenen Unterkünften, mussten 6 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 0 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: Bang Bao Cliff View Cottage, Koh Chang

Schlechteste Unterkunft: Good Luck Guesthouse, Ayutthaya

Teuerste Unterkunft: Bang Bao Cliff View Cottage, Koh Chang

Billigste Unterkunft: Noom Guesthouse, Lopburi

5. Kameraauswertung

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 1908 Fotos gemacht und 10 Videos gedreht.

6. Nahrung

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Thailand ausschließlich von Localfood ernährt. Hier bekommt man für verhältnismäßig wenig Geld wirklich gutes Essen.

Teuerstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Bangkok: 1x Chicken mit Cashew + 1x Green Curry mit Chicken + 2 Softdrinks = 350 Baht

Billigstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Tempelanlage von Sukhothai, zentrale Zone: 2x Pad Thai + 2x Softdrink = 100 Baht

Bestes Essen: Massaman Curry im Bang Bao Cliff View Cottage + Paul Peang Restaurant in Kanchanaburi

Schlechtestes Essen: Straßenstand in Bangkok – Hank: fried rice with chicken, Carina: Kokossupp

7. Bierranking

Unserer persönlichen Meinung nach ist die Platzverteilung der lokalen Biersorten folgendermaßen:

  1. Tiger Bier (sehr süffig und sehr gut im Geschmack, allerdings auch teurer als die anderen)
  2. Chang Bier (die billigste Biersorte, gut im Geschmack, etwas bitterer als Tiger, stärker)
  3. Leo Bier (süffig und gut zu trinken, günstigere Biersorte)
  4. Singha Bier (bitteres Bier, kann man trinken, wenn nichts anderes verfügbar ist)

8. Sonstiges

Während unseres Aufenthaltes hat es 0 Mal geregnet und wir haben keine Extremsituation erlebt. Von dem landesweit ausgerufenen Notstand wegen den Protesten gegen die Regierung haben wir nichts mitbekommen.

Wir haben aus Thailand 9 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir 8 andere Langzeitreisende (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 0 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Thailand:

Wir sind nunmehr das zweite Mal in Thailand. Wir waren bereits im Jahre 2010 hier, allerdings hatten wir damals ziemliches Pech mit dem Wetter, so dass uns die Route in den Norden verwehrt geblieben ist und wir uns seinerzeit ausschließlich auf den Süden konzentrieren mussten. Diesmal hatten wir weitaus mehr Glück und wir haben unser Hauptaugenmerk auf den Norden gelegt. Der Norden ist völlig anders als der Süden. Während der Süden hauptsächlich von wunderschönen Stränden geprägt ist, ist der Norden wesentlich historischer. Wir haben sehr viele Tempelanlagen besichtigt und eine Zeitreise in die Vergangenheit des Landes gemacht.

Eines kann man aber mit absoluter Gewissheit sagen: Thailand hat wesentlich mehr zu bieten, als die Strände von Ko Samui und Phuket, auf die das Land aufgrund des herrschenden Pauschaltourismus oftmals reduziert wird.

Für uns ist Thailand ein wunderschönes Reiseland, denn hier gibt es unglaublich viel zu sehen und es ist für jeden etwas dabei, die Leute sind freundlich und hilfsbereit, die thailändische Küche ist einfach unglaublich gut und an Aktivitäten mangelt es hier auch nicht.

Ausgaben rund um die Weltreise

Erster großer Kostenpunkt bevor wir überhaupt losreisen sind die Flüge, die gleich mal mit insgesamt 3.419,00 EUR pro Person zu Buche schlagen. Enthalten sind darin folgende Flüge:

07.01.14 München – London Heathrow     07:45-09:00
07.01.14 London Heathrow - Bangkok     14:55-09:10+1(=an 08.01.14)
20.03.14 Bangkok – Sydney                    17:15-06:45+1(=an 21.03.14)
03.04.14 Sydney – Christchurch              18:40-23:50
19.05.14 Auckland – Santiago d. Chile       16:15-11:35
19.05.14 Santiago d. Chile – Buenos Aires 13:25-16:15
06.08.14 Lima – Havanna                        08:50-15:25
24.08.14 Holguin – Frankfurt                   16:55-11:25+1(=an 25.08.14)
25.08.14 Frankfurt – München                 13:00-13:55

Inzwischen haben wir auch schon die erste Impfrunde hinter uns und haben dabei jeweils 235,00 EUR im Tropeninstitut in München gelassen. Inbegriffen war dabei die Gelbfieberimpfung und die ersten beiden Impfungen für Tollwut und Japanische Enzephalitis.  Nächste Woche geht’s dann auch schon weiter…

Weiter hat Carina für ihre Ausstattung noch 229,00 EUR beim Sportscheck in München ausgegeben.

Zack, und wieder sind pro Person 70,00 EUR für die zweite Impfrunde futsch…

94,00 EUR gehen pro Person für den Spanisch-Unterricht drauf.

Ganz wichtiger Ausgabenpunkt, den wir ja fast bei der Zusammenfassung vergessen hätten, ist unsere Auslandskrankenversicherung, die bei Carina mit 266,80 EUR und bei Hank mit  265,65 EUR abgebucht wurde.

Technisch haben wir uns auch schon weiter ausgerüstet. 279 EUR haben wir in ein ASUS Netbook und 190 EUR in eine Nikon Coolpix Unterwasserkamera investiert. Für 95,70 EUR haben wir unseren SD-Card-Bestand auf insgesamt 196 GB Speicherkapazität upgegraded.

Impfrunde Nummer 3 kostet uns pro Person 165,00 EUR. Die Thypus fehlt allerdings immer noch, weil der Impfstoff zur Zeit nicht erhältlich ist…

Inzwischen haben wir uns ein Fahrzeug in Neuseeland gemietet (Rocket Van) für 29 Tage kostet uns dieser in der All-Inclusive-Versicherung 928,00 EUR. In Havanna haben wir uns ein Hotel gebucht, weil man sonst nicht einreisen darf. Das kostet pro Person 36 EUR und dazu noch die Touristenkarte für Kuba, die uns auch nochmal 26 EUR pro Person kostet. Ein 90-Tages-Visum für Thailand schlägt nochmal mit 30 EUR pro Person zu Buche. Dieses benötigen wir, da wir unsere Ausreise aus Thailand nicht innerhalb der visumfreien Zeit von 30 Tagen nachweisen können.

was?
Hank
Carina
Flug3.419,003.419,00
Impfen470,00470,00
Equipment229,00
Technik276,85276,85
Spanischkurs94,0094,00
Camper Neuseeland464,00464,00
Hotel Havanna36,0036,00
Visa56,0056,00
Auslandskranken-
versicherung
265,65266,80
5.081,505.312,65