Angkor – Teil 1

Entgegen der meisten anderen Touristen haben wir uns entschieden, das Unesco Weltkulturerbe mittels Fahrrad zu erforschen. Nach kurzem Zögern fällt unsere Wahl dann doch auf die mit 3 $ pro Bike angebotenen Mountainbikes. Eine Entscheidung, die sich bereits nach wenigen Metern als eine der besten unserer bisherigen Reise herausstellt. Die einfache Strecke bis zu den Tempeln beträgt allein schon 8 Kilometer, was mit den billigen Klapprädern wahrscheinlich allein schon eine richtige Tortur gewesen wäre.

20140210094227IMG_0070

Wir kaufen ein 3-Tagesticket für 40 $ pro Person für die Tempel, das wir an 3 beliebigen Tagen innerhalb einer Woche einlösen können. Aufgemerkt: die Ticketschalter hier nehmen KEINE Kreditkarten! Verdammt, jetzt haben wir nur noch knapp 20 $ für den ganzen Tag dabei.

Unser Tempelerkundungsplan sieht zunächst vor, die kleineren Nebentempel in Angriff zu nehmen, bevor wir uns auf die großen Attraktionen stürzen. Also radeln wir heute erstmal den großen Rundweg, der uns zu den Tempeln Sra Srang, Leak Neang, östlicher Mebon, Krol Ko und Preah Khan führt. Die Runde ist etwa 20 Kilometer lang, was aufgrund der Temperaturen zwischen 35 und 38 Grad eine echte Herausforderung ist. So viel können wir gar nicht trinken, wie wir wieder ausschwitzen. Ich kann nur nochmal betonen, die Entscheidung mit den Mountainbikes war die Beste, die wir treffen konnten!

An den einzelnen Tempeln kraxeln, erforschen und bestaunen wir alles, was der jeweilige Tempel zu bieten hat. Jeder von ihnen hat seinen Reiz für uns, so dass wir uns jedes Mal aufs Neue wieder losreißen müssen. Irgendwann geht aber dann doch nix mehr…