Unsere Weltreise in Zahlen

Inzwischen sind wir bereits 25 Tage wieder in Good Old Germany und haben uns einigermaßen wieder eingelebt. Carina hat bereits eine neue Arbeitsstelle angefangen und Hank kümmert sich darum, ebenfalls möglichst schnell wieder in das Berufsleben zurück zu kehren. Die Weltreise hat immerhin ordentlich an unserem Budget gezehrt. Wir wurden daheim herzlich Willkommen geheißen von unserer Familie und all unseren Freunden. Unsere große Willkommens- und gleichzeitig Geburtstagsparty war ein voller Erfolg und nachdem jetzt ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, möchten wir natürlich auch noch unsere Weltreise in Zahlen ausdrücken:

Zunächst das Offensichtliche:

Unsere Reise hat insgesamt 231 Tage gedauert und ist – je nachdem ob man Amerika unterteilt – durch 3 bzw. 4 Kontinente gegangen. Dabei haben wir insgesamt 13 verschiedene Länder betreten und 28 Grenzen überquert. Das macht 8 verschiedene Zeitzonen und 16 verschiedene Währungen, die wir in Händen hielten. Wir waren insgesamt in 9 Landeshauptstädten und haben unseren Reisepass mit 3 Visa und 36 Stempel gefüttert.

Bevor wir näher auf unseren Kassensturz oder Streckenauswertungen kommen, gibt es auch ein paar persönliche Informationen, die interessant sein dürften:

So zum Beispiel wog Carinas großer Rucksack bei der Abreise 14,7 kg und hat zum Ende der Reise ein Gewicht von 22 kg erreicht. Hanks großer Rucksack hat es sogar von 14,5 kg auf 25 kg geschafft. Von unseren Reiseführern konnten wir ein paar mit nach Hause geben. Auch Hanks kaputter kleiner Rucksack, 2 Hosen und ein Rock haben die vorzeitige Heimreise angetreten. Kaputt gegangen sind Kopfhörer, Idpod, ein T-Shirt und ein BH. Geklaut wurde uns nur das Weitwinkelobjektiv.

Körpergewichtsmäßig hat sich bei Carina nichts verändert, Hank hingegen hat im Vergleich zur Abreise ganze 8 kg abgenommen. Krankheitsbedingte Ausfälle gehen 2 auf Carinas Kappe und Hank kann 3 vorweisen. Hauptsächlich haben wir mit Magen-Darm-Problem oder hin und wieder Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme gekämpft. Im Großen und Ganzen war es aber in Ordnung. Bei den Sonnenbränden steht es 3:1 für Hank. Wir haben 2 1/2 Tuben Sonnencreme verbraucht und sind von unzähligen Mücken gestochen worden.

Die längste Zeit in der wir nicht Duschen konnten war 96 Stunden, weil keine Duschen vorhanden waren. Das war in Peru auf unserer Wanderung im Colca Canyon. Bei den Situationen, in denen wir eiskalt duschen mussten, hat Carina 19 gezählt. Die längste Zeit ohne Schlaf lässt sich nicht einwandfrei feststellen. Während der Reise haben wir fleißig gelesen. Hank kommt auf 21 Bücher, Carina kommt auf 25 Bücher. Wer aber tatsächlich mehr gelesen hat, ist schwer zu sagen. Dazu müssten wir die Seitenzahlen der einzelnen Bücher auch noch in die Auswertung miteinbeziehen.

So, nach den persönlichen Dingen, kommt nun der wahrscheinlich interessanteste Teil. Allen voran natürlich die Frage,was uns die Reise gekostet hat. Die Zahlen beinhalten auch alle Ausgaben, die wir vor der Reise für die Reise getätigt haben und sind jeweils für uns beide zusammen:

– insgesamt: 27.714,08 EUR
-> davon für Unterkünfte ausgegeben: 3.819,87 EUR
-> davon für Transport ausgegeben: 11.888,54 EUR
-> davon für Essen ausgegeben: 3.553, 78 EUR
-> davon für Ausflüge ausgeben: 3.780, 62
-> davon für sonstiges ausgegeben: 4.671,38 EUR

Billigstes Land war für uns Thailand und das teuerste war Neuseeland mit Cook Islands.

Auch sehr interessant ist Auswertung unseres Transports. Wir haben uns fortbewegt mit: Flugzeug, Transit am Flughafen, Skytrain, Taxi, Minibus, James-Bond-Boat, Rollerbeiwagen, Localbus, Songtaheo, Fahrrad, Ladefläche von Pick-Up, Longtailboat, Rikscha, Zug, Tuktuk, Roller, VIP-Bus, Aufstiegsfläche von Songtaheo, Fähre, Auto, Wohnmobil, Linienbus, Van, Katamaran, Autofähre, Bootanhänger, Kettenbus, Pickup, Zipline, Sightseeingbus, Oldtimer, Bici-Taxi

Mit all diesen Fortbewegungsmitteln haben wir insgesamt eine Strecke von 74.497 km zurück gelegt, wovon 68.732 km mit öffentlichen Verkehrsmitteln waren, die restlichen 5.765 km sind wir selbst gefahren. Das entspricht bei den öffentlichen Verkehrsmitteln einer Gesamtfahrzeit von 457 Stunden 7 Minuten. (oder anders ausgedrückt 19 Tage, 1 Stunde, 7 Minuten) Insgesamt haben wir 83 Stunden und 57 Minuten, bzw. 3 Tage 11 Stunden und 55 Minuten damit verbracht, auf öffentliche Verkehrsmittel zu warten.

Von der Gesamtstrecke fallen 49.658 km auf das Flugzeug, 19.071 km auf öffentlichen Transport auf dem Landweg und 5.765 km auf Auto.
Von der Gesamtzeit macht das 70 Stunden und 11 Minuten im Flugzeug, 386 Stunden und 56 Minuten in öffentlichen Transportmitteln auf dem Landweg.
Von der Gesamtwartezeit fallen damit 36 Stunden und 2 Minuten auf den Flughafen und 47 Stunden und 55 Minuten auf den Bahnhöfe, Bushaltestellen, Hafen, etc.

Unser längster Flug ohne Unterbrechung war von Auckland nach Santiago mit 11 Stunden und 43 Minuten (9.678 Kilometer) und unser kürzester Flug von Aitutaki nach Rarotonga mit 50 Minuten (265 Kilometer)

Wir sind mit 7 verschiedenen Airlines geflogen und haben die Datumsgrenze insgesamt 3 Mal überquert.

Unsere längste Busfahrt war von Puerto Iguazu nach Salta in 28 Stunden und 3 Minuten (1.683 Kilometer).

Zu den Unterkünften gibt es natürlich auch einiges zu sagen. Insgesamt haben wir in 102 verschiedenen Unterkünften genächtigt. (genaue Auflistung mit Beschreibung folgt in Kürze) Hinzu kommen 9 Nächte, die wir in Bussen verbracht haben, eine Nacht, die wir am Flughafen verbracht haben und eine Nacht, in der wir wildgecampt haben. Grundsätzlich haben wir immer Doppelzimmer genommen, 7 Nächte hingegen mussten wir allerdings in einem Dorm-Room verbringen, wobei die Maximalzahl an Betten allerdings lediglich bei 5 gelegen hat. Wir haben in 15 Nächten ein Moskitonetz benötigt und 3 Nächte im Zelt verbracht. Couchsurfingerfahrungen können wir leider nach wie vor keine vorweisen.

Die teuerste Unterkunft auf unserer Reise war das Hotel Park View in Havanna (Kuba) mit 72 Euro (das haben wir bereits vorab in Deutschland gebucht, um einfacher an die Touristenkarte ranzukommen)
Die billigste Unterkunft war das You Hong Guesthouse I in Kratie (Kambodscha) mit 6 US-Dollar
Die beste Unterkunft waren die Matriki Beach Huts auf Aitutaki (Cook Islands)
und die schlechteste Unterkünfte waren Dok Khom Guesthouse in Phonsavan (Laos) und Hostal Sweet Hostal in Puerto Iguazu (Argentinien) (wir können uns nicht einigen, welches schlechter war)

Wir haben auch zwei wirklich außergewöhnliche Unterkünfte auf unserer Reise gehabt:

– einmal das Baumhaus während unserer Tree Top Explorer Tour in Laos
– und das Salzhaus an der Salar de Uyuni (Bolivien), das wirklich komplett aus Salz bestanden hat

Wir waren insgesamt mit 3 Kameras unterwegs und haben diese auch fleißig im Einsatz gehabt. Insgesamt kommen wir nachdem wir Überschuss und misslungene Bilder aussortiert haben auf 21.682 Fotos und 148 Videos. Das macht ein gesamtes Datenvolumen von 111 GB.

Abschließend noch ein paar weitere interessante Fakten:

Gut, zugegeben im Postkartenschreiben waren wir ein wenig faul. Wir kommen insgesamt auf ganze 18 Karten, die wir allerdings alle am Anfang verschickt haben.
Mit Bloggen waren wir ein wenig aktiver, denn wir haben insgesamt 81 Blogeinträge veröffentlicht. Mit heutigen Tag kommen wir auf insgesamt 30.229 Blogbesucher, was uns sehr stolz macht und wofür wir uns bei allen für das Interesse bedanken!

Wir haben auf der Reise sehr viele nette und interessante Leute kennengelernt. Insgesamt waren es 31 weitere Langzeitreisende. Hierbei haben wir nur Reisende gezählt, die länger als 4 Monate auf Achse sind.
Durchschnittlich haben wir 23 Tage in einem Land verbracht. Wenn man unsere Abstecher nach Brasilien und Uruguay noch mitrechnet sind es durchschnittlich 19 Tage.
Der Wecker war auch ein ständiger Begleiter. Insgesamt hat er uns 15 Mal vor 6 Uhr geweckt. Früheste Zeit, zu der wir aufstehen mussten war 02:50 Uhr. (Anmerkung am Rande: Menschenunwürdige Uhrzeit!)
Wettertechnisch haben wir eigentlich schon sehr viel Glück gehabt. Insgesamt kommen wir auf 15 Regentage und 8 Tage, an denen es nicht schön war, aber zumindest nicht geregnet hat. Das macht dann insgesamt 208 Sonnentage, wobei wir 10 Mal einen kurzen Regenschauer verzeichnen mussten.
Höchster Punkt auf unserer Tour war die Sol de Manana in Bolivien mit knapp 5.000 Höhenmetern. Niedrigster Punkt war Meeresspiegel. Die höchste Temperatur war gefühlt im März in Bangkok. Tiefste Temperatur war in der Nacht in der Laguna Colorado mit Minus 15 Grad.
Der weiteste von zuhause entfernte Punkt auf unserer Reise war Dunedin (Neuseeland) mit einer Entfernung von Luftlinie 18.385 Kilometer.

Essen mussten wir natürlich auch auf unserer Reise. Hierzu ein paar Fakten:

Bestes Land zum Essen ist für uns definitiv Thailand. Überall schmeckt es hervorragend und es ist zudem wirklich verdammt billig.
Schlechtestes Land zum Essen ist schwer zu sagen, aber in Bolivien beispielsweise gibt es zu allem NUR trockenen Reis und trockene Kartoffeln als Beilage. Zu Anfang war das nicht weiter schlimm, aber irgendwann ist es uns ziemlich zu den Ohren rausgehangen.

Auf unserer Reise haben wir auch ein paar außergewöhnliche bzw. erwähnenswerte Essen gehabt:
– ganz weit oben ist unser selbstgemachtes Seafood-BBQ auf Koh Chang (Thailand)
– speziell war unser Koberind beim Japaner in Phnom Penh zu Hanks Geburtstag
– Carinas Geburtstagsessen bei Wolfies Grill in Sydney (Australien) war definitiv etwas ganz besonderes
– Selbstgekochte Spätzle in den Blue Mountains (Australien) liegen auch hoch im Kurs
– ein bisschen Heimatstimmung ist beim Besuch von Hanks Verwandten in Pukekohe (Neuseeland) aufgekommen. Dort haben wir selbst gemachte Knödel mit Rinderbraten bekommen
– nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall erwähnenswert war unser gebackenes Meerschweinchen in Cusco (Peru)

Wir haben viele schöne Erlebnisse gehabt, aber dass es auch unangenehme Momente gibt, gehört wohl zu einer solchen Reise dazu. Glücklicherweise lassen sich unsere negativen Erlebnisse an einer Hand abzählen:
– Unfall mit dem Roller in Vang Vieng (Laos)
– Diebstahl im Bus in Sucre (Bolivien)
– Abzocke von Kubanern in Havanna

Extremsituationen waren auch nicht so viele auf unserer Reise:
– Nacht in Laguna Colorado bei Minus 15 Grad und ohne Heizung in einer einfachen Hütte
– Passüberquerung auf 4.650 m am Salkantay Trek mit Schneesturm

All in all war die Reise einfach der absolute Hammer und wir sind unendlich froh, dass wir uns dazu entschieden haben. Im Endeffekt war es überall schön, aber ein paar ganz ganz besondere Highlights gibt es dann doch und die wollen wir natürlich nochmal besonders hervorheben:

– Tempel von Angkor (Kambodscha)
– Tree Top Explorer (Laos)
– Koh Rong (Kambodscha)
– Erawan Falls (Thailand)
– Sydney (Australien)
– Tongariro Crossing (Neuseeland)
– Aitutaki (Cook Islands)
– Iguazu-Falls (Argentinien/Brasilien)
– Salar de Uyuni (Bolivien)
– Salkantay Trek und Machu Picchu (Peru)

Diese Highlights aber noch einem Ranking zu unterziehen ist allerdings unmöglich.

Letzte Worte getreu James Bond:

Die Welt ist nicht genug – the world is not enough!!!!

Holguin & das Ende unserer Reise

Nachdem unser letzter Ausflug ans Meer doch nicht so erfolgreich war, wie wir uns das vorgestellt haben, entscheiden wir uns dazu, die letzte Station unserer Reise – die Stadt Holguin – doch schon einen Tag früher als geplant anzusteuern. Unsere Motivation noch umfangreiches Sightseeing zu betreiben, ist leider aufgrund der extrem drückenden Hitze ziemlich eingeschränkt, so dass wir uns von unserem Taxifahrer, der uns in Gibara abgeholt hat unmittelbar in eine casa particulares bringen lassen, die über einen Swimmingpool verfügt. So kommt es auch, dass es über unsere letzten drei Tage in Kuba nicht sonderlich viel zu berichten gibt. Wir haben zum Abschluss noch einige Stunden mit Sonnen am Pool und Lesen verbracht, immerhin wollen wir von knapp 8 Monaten auf Achse auch ein bisschen erholt und gebräunt zurück kommen. Einzig zum Essen haben wir uns dann von den überall umherfahrenden Bici-Taxis ins Zentrum der Stadt fahren lassen.

Eins haben wir uns aber nicht nehmen lassen: den letzten Abend unserer Reise haben wir genau so ausklingen lassen, wie der erste begonnen hat: bei ‚einem‘ leckeren Mojito. Kaum zu glauben, aber in Kuba, das Land dessen Nationalgetränk Rum ist, ist es gar nicht so einfach einen Mojito zu bekommen. Der Grund dafür ist einfach: Rum wird nicht zu Mischgetränken verarbeitet, sondern pur getrunken! :-)

Glücklicherweise sind wir aber dennoch fündig geworden und können den letzten Abend nochmal richtig genießen. Mit ein bisschen Schlagseite geht es dann mittels Bicitaxi wieder zurück zu unserer Unterkunft und die letzte Nacht im nichteigenen Bett bricht an.

Wir treten unsere Heimreise am nächsten Tag gegen Mittag dann mit etwas gemischten Gefühlen an: einerseits freuen wir uns natürlich total auf das Wiedersehen mit unseren Familien und Freunden, das eigene Bett, die abwechslungsreiche Küche daheim und einen geregelten Tagesablauf. Auf der anderen Seite ist die grenzenlose Freiheit natürlich unbeschreiblich schön und wir sind uns sicher, dass sie uns bald wieder fehlen wird.

Nichtsdestotrotz überwiegt natürlich an diesem Tag die Freude auf daheim, so dass wir überpünktlich bereits am Flughafen ankommen. Dort werden wir dann gleich mal von dem überaus ‚freundlichen‘ Herren am Schalter der Condor zurecht gewiesen, denn unsere beiden großen Rucksäcke und die beiden kleinen Rucksäcke haben insgesamt 4 Kilogramm zu viel Gewicht. Wir sollen diverse Dinge ausladen und wegschmeißen. Wir sind fassungslos. Auf keinem anderen Flug, bei keiner anderen Airline haben wir jemals Probleme mit den Gepäckstücken bekommen. Kurzerhand denken wir uns „Hey Alter – Du kannst uns mal“. Zack, Winterjacken und dicke Pullover ausgepackt, angezogen und neu am Schalter angestellt. Er schaut uns zwar ein wenig komisch an, nachdem wir bei 35 Grad mit unseren dicken bolivianischen Survivaloutfit da stehen, aber dennoch lässt er uns damit einchecken.

Das nächste Problem lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Der Flughafen in Holguin verlangt von allen Passagieren eine Servicecharge von 50 konvertible Pesos pro Person, was uns natürlich niemand gesagt hat und die wir natürlich auch nicht mehr übrig haben. Eine Zahlung mittels Kreditkarte ist in Kuba ja grundsätzlich ein Problem, so dass es auch hier nicht funktioniert. Man kann sich aber für teuer Geld in der gegenüberliegenden Wechselstube Bargeld auszahlen lassen. Na toll, wieder mal abgezockt, aber offensichtlich kommen wir anders nicht aus diesem Land raus.

Im Sicherheitsbereich nutzen wir erstmals das Dutyfree-shopping und decken uns mit reichlich Rum und Zigarren ein, ehe wir auf der Anzeigetafel lesen, dass wir nicht direkt nach Frankfurt fliegen, sondern erst einmal einen Zwischenstopp in Montego Bay – wo auch immer das ist – machen werden. Aha! Mit einiger Verspätung sitzen wir dann endlich im Flieger – ein reiner Ferienflieger mit einer Janosch-Lakierung, in dem die Passagiere bei erfolgter Landung klatschen!!! – und erfahren dann über die Durchsage, dass wir in Jamaika landen. Damit ist die Frage auch geklärt, wo Montego Bay liegt. Das wenn wir mal früher gewusst hätten… Eine Woche auf Jamaika wäre sicherlich auch nicht schlecht gewesen!

Naja, der Flug an sich ist ziemlich umspektakulär, nur dass wir nie wieder Condor fliegen werden, da es nicht mal ein Entertainment-Programm gibt, bzw. Halt, das ist nicht richtig. Es gibt ein Entertainmentprogramm, das kostet aber 7 EUR pro Person und Kopfhörer (natürlich mit speziellem Anschluss) kosten nochmal 3,50 EUR extra.

So verbringen wir den Flug lesend, schlafend und nörgelnd bis wir endlich in Frankfurt ankommen und uns richtig beeilen müssen, damit wir unseren Anschlussflug nach München bekommen. Gott sei Dank erreichen wir das Gate rechtzeitig und dort steht auch der „Siegerflieger“ der deutschen Nationalmannschaft. Leider nicht für uns! :-)

Pünktlich um 14 Uhr erreichen wir dann den Franz-Josef-Strauß Flughafen, wo wir von meiner Familie gleich herzlich in Empfang genommen werden. In Landshut angekommen wartet dann auch die ganze Verwandtschaft von uns und wir werden mit köstlichem Weißbier und frischem Leberkäs mit Brezen würdig empfangen!

Gibara

Nach einer Nacht in Holguin, der Ort, in dem unsere Reise endgültig zu Ende gehen wird, möchten wir noch einmal einen Abstecher ans Meer nehmen und nehmen daher gleich am Morgen ein Taxi in das ca. 40 Kilometer entfernte Örtchen Gibara. Von dort aus soll man Zugang zu schönen Stränden haben und auch Gibara selbst soll sehr nett sein. Die Fahrt dorthin ist ein wenig holprig und kurvenreich. Glücklicherweise haben wir diesmal aber einen sehr zuverlässigen Fahrer, so dass wir nach etwa 45 Minuten heil am Ziel ankommen.

Wir suchen uns eine nette Unterkunft und machen uns dann gleich mal auf den Weg die Umgebung zu erkunden. Schnell erkennen wir, dass es hier nicht sonderlich viel zu sehen gibt. Wir sind nur eine Straße von der Küste entfernt und freuen uns, wieder Meerwasser zu sehen. Schade ist nur, dass hier ein ziemlich starker Wind weht die Küste sehr felsig ist.

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Der hiesige „Strand“ lädt eher nicht zum Baden ein, aber wir verweilen dennoch eine Weile an Ort und Stelle, bis wir schließlich auf einen Einheimischen namens Ray stoßen, der wirklich sehr freundlich ist und gerne den nächsten Tag mit uns verbringen möchte, damit er uns die umliegenden Strände zeigen kann. Wir stecken in einem Dilemma: Ray ist wirklich sehr nett und wir würden wirklich gerne mit ihm mitfahren, aber auf der anderen Seite haben wir unsere schlechten Erfahrungen in Havanna natürlich noch im Kopf. Wir entscheiden sodann, nochmal drüber nachzudenken und ihm dann später Bescheid zu geben.

Fürs Erste beobachten wir noch eine Weile das Treiben am Meer. Neben uns sitzt eine 5-köpfige Truppe in allen Altersklassen und genehmigt sich eine Flasche Havanna Club Rum. Ohne Mischgetränk versteht sich hier. Nur zum Verständnis, es ist etwa 12 Uhr Mittag und die Sonne tut mit ihren rund 35 Grad ihr Übriges. Tja, so sind sie, die Kubaner. Trinkwasser ist offensichtlich deshalb nie zu bekommen, weil die Nachfrage danach nicht vorhanden ist.

Anschließend folgen wir einer Empfehlung unseres Taxifahrers und versuchen ein angeblich erstklassiges Seafood Restaurant, in dem die Preise nicht in der Touristenwährung sondern im kubanischen Peso angegeben sind. Als wir einen Blick in die Speisekarte werfen sind wir tatsächlich angenehm überrascht. Für umgerechnet etwa 5 Euro bekommen wir eine richtig fette Languste und Unmengen an Beilagen. Und das Allerbeste ist, dass die Languste einfach Wahnsinn schmeckt.

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Wir sind sehr zufrieden und gönnen uns wohlgenährt erstmal eine Auszeit. Bei diesen Temperaturen ist alles andere auch eher eine Tortur.

Wir relaxen in den Schaukelstühlen unserer Unterkunft, bis irgendwann Ray auftaucht und sich erkundigt, ob wir morgen mit ihm zum Caletones Strand fahren wollen. Nachdem wir zig Mal hin und her überlegt haben, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir ohne Ray fahren werden. Es tut uns zwar sehr leid, weil wir schon glauben, dass er uns nicht abzocken will, aber das dachten wir bei dem Pärchen in Havanna auch. Ray ist auf jeden Fall ziemlich traurig, dass wir ihm absagen und dann tut es uns gleich noch mehr leid, aber es hilft in dem Fall nicht.

Den restlichen Tag lassen wir wieder mit relaxen und Nichtstun ausklingen.

Den Tag darauf wollen wir nach wir vor zum Caletones Strand fahren. Dieser liegt etwa 17 Kilometer von Gibara entfernt und ist entweder per Anhalter oder per Taxi zu erreichen. Ein Taxi kostet 25 CUC und steht den ganzen Tag zur Verfügung. Hank bevorzugt die Anhaltervariante, ich hingegen bin unschlüssig. Im Grunde bin ich inzwischen ein wenig von meiner Abenteuerlust zurückgewichen. Die Reise nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende und bislang ist fast alles glatt gegangen und ich will auf die letzten Tage nicht noch böse Erfahrungen machen. Vor allem die Tatsache, dass die Kubaner vorzugsweise Rum pur und das zu allen Tages- und Nachtzeiten konsumieren, schreckt mich ein wenig davor ab, in ein nicht offizielles Auto zu steigen. Hank ist ein wenig enttäuscht, aber glücklicherweise fügt er sich meinem Wunsch und wir lassen uns ein Taxi rufen.

Gegen 10 Uhr brechen wir endlich auf und freuen uns schon sehr, auf unsere letzten Stunden am Strand. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und am Zielort verschlägt es uns erstmal die Sprache. Aber nicht, weil der Strand so schön ist, wie man jetzt vielleicht meinen könnte. Nein, es verschlägt uns die Sprache, weil der Strand offensichtlich im Lonely Planet völlig überbewertet ist. Er ist ziemlich klein, die Umgebung ist nichts Besonderes und er hat auch nicht wirklich Flair. Nichtsdestotrotz vereinbaren wir mit dem Taxifahrer, dass wir gegen 16 Uhr wieder zurückfahren wollen. Er erklärt uns, dass er in der Gegend bleiben wird, sollten wir doch früher fahren wollen, wäre er auf jeden Fall vor Ort.

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Wir suchen uns erstmal ein schattiges Plätzchen und springen nacheinander in die Fluten. Das Meer ist ein bisschen kühler als auf der Südseite der Insel, aber dafür sehr erfrischend. Das einzig schöne an diesem Strand ist der Sand. Der ist wirklich richtig weiß, aber ansonsten nicht vergleichen mit dem in Trinidad. Dort war es zwar wesentlich touristischer, aber es war noch im Rahmen. Und man hat Liegen haben können und die vermisse ich gerade eben sehr. Man kann hier am Strand auch nicht lesen, weil ein unglaublicher Wind weht. Der Wind ist auch dafür verantwortlich, dass wir uns hier sehr unwohl fühlen. Insgesamt halten wir es etwa 2 Stunden aus bis es uns dann doch zu viel wird. Wir sind unendlich froh, dass der Taxifahrer nicht weit weg ist und er uns unverzüglich zurück in den Ort bringt. Insgesamt war dieser Ausflug eher nicht lohnenswert, aber wir machen das Beste draus und kehren erneut bei dem Seafood-Restaurant ein. Gibara ist anscheinend auch bekannt für seine Garnelen, die hier ganz frisch aus dem Meer gezogen werden und dann gleich auf den Grill kommen. Wenigstens essenstechnisch lohnt es sich hierher zu kommen. Die Preisleistung ist für das Land unschlagbar!

Für den nächsten Tag haben wir uns eigentlich überlegt nach Guardalavaca zu fahren. Das ist zwar eine Touristenhochburg, aber vielleicht gibt es hier nochmal einen schöneren Strand. Nach unserem heutigen Ausflug zum Strand lassen wir diesen Plan aber wieder fallen, weil davon auszugehen ist, dass dort der Wind ebenso stark weht.

Unabhängig davon, was wir morgen machen, brauchen wir aber unbedingt Bargeld. Dummerweise gibt es in dieser Stadt keinen Geldautomaten, aber ganz in der Nähe befindet sich eine Bank, in der man angeblich auch als Tourist Geld abheben kann. Wir betreten daher erstmals eine kubanische Bank und sind erstmal verwirrt, wie das hier läuft. Es sitzen schon einige Kubaner wartend auf ihren Stühlen und wir sitzen uns einfach mal dazu. Eine Nummer muss man offensichtlich nicht ziehen, also wird es schon passen. Die Leute tuscheln und auch wir tuscheln vor uns hin und kichern über die hiesigen Verhältnisse. Hier geht wirklich gar nichts voran. Es dauert etwa 20 Minuten bis ein Kunde abgearbeitet ist. Wir können nicht anders und machen uns doch ein wenig lustig. Ich befürchte, die Bankangestellten können unsere Gedanken lesen, denn sie schauen schon immer ein wenig angespannt. Doch dann plötzlich passiert es: draußen fährt ein Feuerwehrauto vorbei und auf diesem steht die Telefonnummer 112 geschrieben. Verwirrt frage ich Hank, ob sich der Feuerwehrmann verfahren hat, das ist doch die deutsche Notrufnummer. Hank sagt dann in einer überaus trockenen Art „das ist der Cambio Bombero“ (zu deutsch: der Austauschfeuerwehrmann) und ich kann mich nicht mehr beherrschen. Ich habe einen richtigen Lachanfall und wer mich kennt weiß, dass der 500 Meter weiter immer noch zu hören ist. Jedenfalls fühlen sich die Bankmitarbeiter ziemlich veräppelt und der erste mahnt uns noch, der zweite hingegen bittet uns freundlich, die Bank zu verlassen und es bei der anderen zu versuchen. Na Bravo, sind wir doch tatsächlich aus der kubanischen Bank rausgeschmissen worden! Zur Beruhigung trägt das nicht sonderlich bei, im Gegenteil, ich muss noch viel mehr lachen. In der anderen Bank können wir uns glücklicherweise soweit beherrschen, dass man uns Bargeld auszahlt. Hier geht es auch erheblich schneller, so dass wir nach wenigen Minuten wieder draußen und liquide sind.

Wir nutzen noch ein wenig die Zeit um das Örtchen zu erkunden und schlendern durch die Gässchen und Plätze, sind aber insgesamt nicht ganz so angetan von Gibara. Am Ende läuft es dann doch darauf hinaus, dass wir den Tag wieder eher entspannt verbringen, aber zum Abschluss der Reise bin ich darüber nicht unglücklich.

Santa Clara

Am Busbahnhof von Santa Clara werden wir wieder einmal von einem Taxifahrer mit einem Schild mit unseren Namen erwartet. So kommen wird bald darauf in unserer neuen Unterkunft an. Von dort sind es nur wenige Blocks zum zentralen Platz, dem Parque Vidal und wir machen uns noch auf den Weg dorthin. Hier bietet sich ein ungewohnter Anblick: waren die Plätze bisher immer von alten Gebäuden umgeben, steht hier ein 10 Stockwerke hohes hässliches grünes Hotel. Naja, zumindest kann man an dessen Fassade noch immer Einschusslöcher aus Revolutionszeiten sehen. Ein weiteres Highlight hier am Platz: man kann Ziegenkutsche fahren. Naja, das ist eher für kleine Kinder gedacht, aber ich bin schon kurz versucht Carina in eines der Gefährte zu bugsieren ;-)

Ziegenkutsche am Parque Vidal
Ziegenkutsche am Parque Vidal

Wir setzen uns dann auf eine der zahlreichen Parkbänke und genießen den herrlichen Abend. Auf dem Platz treibt sich allerlei buntes Volkherum und so wird uns nicht langweilig. Auf dem Rückweg kaufe ich mir dann bei einem Obsthändler ein kleines Eimerchen kleiner grüner Früchte die ich schon seit einiger Zeit mal probieren wollte. Soll irgendeine Lychee-Art sein. Daheim angekommen will ich mich über das Obst hermachen und muss zu meinem Entsetzen feststellen, dass ich einen Fehlkauf gemacht habe: das sind ja gar nicht diese Lychee-Dinger sondern kleine Limetten! Mist! Da wir auch gerade keine Flasche Rum zur Hand haben, um die Limetten zu verarbeiten, schenke ich die Dinger unserem Vermieter, der kann sie sicher verwerten.

Am nächsten Morgen geht’s mir mal wieder nicht so toll, mein Verdauungstrakt spielt verrückt. Da bin ich in letzter Zeit ganz schön anfällig geworden… Aber dank Immodium Akut können wir im Laufe des Vormittags aufbrechen, um das Wahrzeichen Santa Claras zu besuchen: eine riesige Che Guevara Statue und das Mausoleum des Revolutionärs. Da es aber schon wieder unerträglich heiß ist und ich ja auch nicht so fit bin gönnen wir uns ein Motorradtaxi dorthin. Nachdem wir die Statue und die daneben liegenden Felsblöcke mit Reliefs sowie die umliegende Plaza de la Revolution einige Zeit bestaunt haben besuchen wir auch gleich noch das Museum der Anlage. Es sind allerlei Gegenstände aus Che’s Leben ausgestellt, von Kinderbildern über einen Arztkittel bis hin zu Uniform und Sturmgewehr ist alles dabei. Die Wände sind mit zahlreichen Fotografien bestückt. Das Museum ist nicht besonders groß, macht aber Eindruck.

Che Guevara - Hasta la victoria siempre!
Che Guevara – Hasta la victoria siempre!

Neben dem Museum liegt dann auch noch das Mausoleum, in dem die Gebeine von Che und 38 seiner Mitstreiter liegen. 1997 wurden die Gebeine aus dem anonymen Massengrab im bolivianischen Dschungel, in dem Che verscharrt wurde, hierher gebracht. Fidel Castro höchstpersönlich hat die Gedenkstätte eingeweiht und eine ewige Flamme entzündet. Hinter dem Museum und Mausoleum ist noch eine zweite Anlage die als Mausoleum bezeichnet wird, allerdings unter freiem Himmel. Wir können aber nicht feststellen ob dieses Mausoleum auch Che gewidmet ist oder jemand anderem.

So verlassen wir die Anlage wieder und springen in ein Bici Taxi ins Zentrum. Aber zum Sightseeing ist es einfach viel zu heiß. Da gehen wir doch lieber Essen. Wobei ich zwar schon Hunger habe, mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann, eines der Gerichte auf der Karte zu essen. Da wird mir schon beim bloßen Gedanken daran schlecht. Naja, wenigstens schmeckts Carina. Das perfekte Essen für mich und meinen angeschlagenen Magen wären jetzt Pommes. Also ziehen wir von Restaurant zu Restaurant und fragen überall nach, ob sie denn welche hätten. Leider Fehlanzeige. Auch Kartoffeln gibt es nirgends. Schon unfassbar, vor zwei Wochen waren wir mit Peru noch in einem Land, in dem es über 4.000 verschiedene Sorten Kartoffeln gibt und hier in Kuba gibt’s scheinbar keine einzige! Naja, wenigstens finde ich auf dem Heimweg dann noch einen anderen Obstverkäufer und kann dieses Mal wirklich Lychees erstehen. Und sie schmecken mir auch sehr gut.

In der Unterkunft relaxen wir erst einmal ein wenig, bevor wir noch einmal aufbrechen. Am frühen Abend ist es draußen deutlich angenehmer und wir gehen zum Monumento al Tren Blindado. Hier hat Che Guevara mit ganzen 18 Kämpfern am 29.12.1958 einen entscheidenden Sieg für die Revolution errungen: unter Verwendung eines Bulldozers und selbst gebauter Molotow-Cocktails haben sie einen gepanzerten Zug der Armee erst zum Entgleisen und die über 350 Soldaten darin dann zum Aufgeben gebracht. Heute stehen am originalen Schauplatz 6 originale Waggons herum, sowie der eingesetzte Bulldozer. In den Waggons soll es auch noch ein paar Ausstellungsstücke geben, aber die kann man sonntags nicht besichtigen (wieder einmal das Problem mit diesen Wochentagen). Danach gehen wir noch weiter zu einer kleineren und weniger bekannten Statue von Che. Sie ist nur ein wenig größer als wir und der Revolutionär trägt ein kleines Kind auf den Schultern, wohl als Zeichen der Zukunft Kubas. Außerdem sind einige Szenen aus seinem Leben in die Statue eingearbeitet, die sich aber nur sehr schwer erkennen lassen. Nach dieser kleinen Runde kehren wir wieder zum Parque Vidal zurück und beobachten wieder die Ziegen-Kutschen und sonstiges Treiben auf dem Platz, bevor wir dann für heute endgültig in unsere Casa zurückkehren.

Estatua Che y Nino
Estatua Che y Nino

Da wir beschlossen haben nicht noch eine Stadt anzuschauen, sondern lieber wieder ans Meer wollen steht heute die achtstündige Fahrt nach Holguin auf dem Programm. Dort bleiben wir eine Nacht und fahren am nächsten Tag weiter. Also nehmen wir am späten Vormittag ein Taxi zum Busbahnhof und warten vorm Ticketschalter. Da wir uns schon vor zwei Tagen auf die Warteliste setzen lassen haben sollte es kein Problem sein eine Fahrkarte zu bekommen. Wird aber dann doch zum Problem, da sie etwas teurer ist als wir dachten und wir nicht mehr genug Bargeld dabei haben. Ich wollte zwar in der Früh noch Geld abheben, aber der Automat war kaputt. Tja, aber so kommen wir jetzt nicht weiter. Also setzt sich Carina mit unserem Gepäck in den Wartebereich und ich schnappe mir schnell ein Motorradtaxi und lasse mich zum nächsten Geldautomaten bringen. Der funktioniert glücklicherweise und so bin ich wenig später wieder zurück am Busbahnhof und kann unser Ticket zahlen.

Die Busfahrt verläuft ohne Zwischenfälle und so kommen wir 8 Stunden später in Holguin an, wo wir natürlich auch schon wieder erwartet werden. Nach einer etwas verwirrenden Zick-Zack-Taxifahrt kommen wir in der Villa Willy an und beziehen unser Nachtlager. Diesmal haben wir sogar ein eigenes Häuschen mit Terrasse und nicht nur ein Zimmer. Und es kostet auch nicht mehr als die anderen Unterkünfte, da kann man echt nicht meckern.