Australien – eine Zwischenbilanz

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Es gibt auch wieder einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Australien, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Zu Beginn wieder das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Australien ist der australische Dollar. Wir haben ihn zu einem Wechselkurs von 1,51 Dollar pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 14 Tage in Australien und haben 1655,90 Dollar (=1094,81 EUR) ausgegeben. Das macht 827,95 Dollar (= 547,41 EUR) für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

488,05 Dollar (= 322,65 EUR) für Unterkünfte

303,55 Dollar (= 200,68 EUR) für Verpflegung

698,30 Dollar (= 461,64 EUR) für Transport

120 Dollar (= 79,33 EUR) für Ausflüge

41,95 Dollar (= 27,73 EUR) für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 118,28 Dollar (= 78,19 EUR). Also pro Person 59,14 Dollar (= 39,10 EUR). Da wir mit einem Tagesbudget von 50 Euro pro Person kalkuliert haben, liegen wir nach wie vor ganz gut in unserer Finanzplanung.

Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes

Wir haben in Australien folgende Fortbewegungsmittel benutzt:

Linienbus, U-Bahn, Fähre, Wohnmobil, Zug, Van und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land eine Gesamtstrecke von 1.299 km zurückgelegt, davon insgesamt 1.025 km als Selbstfahrer mit dem Jucy-Van, 274 km mit Zug und Fähre.

Wir haben insgesamt 3 1/2 Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln verbracht und statistisch nicht erfassbare Stunden im Jucy-Van.

Persönliche Auswertungen

Krankheitstage haben wir in Australien Gott sei Dank beide keine. Vor einem richtigen Sonnenbrand sind wir verschont geblieben, aber die Mücken waren in Australien besonders intensiv. Tränen sind nach wie vor noch keine geflossen und es ist in Australien kein Gepäckstück abhanden oder kaputt gegangen. Wir haben allerdings ein paar Gegenstände auf die Heimreise geschickt: Hanks kleiner Rucksack, Lonley Planet von Südostasien, Rock und 7/8 Outdoorhose. Im Bücherlesen sind wir beide beim sechsten.

Zu den Unterkünften wird es noch eine separate Auswertung geben, aber hier sind dennoch noch ein paar interessante Fakten:

Wir waren insgesamt in 9 verschiedenen Unterkünften, mussten 0 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 6 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: Koala Shores Port Stephens Holiday Park, Port Stephens
Schlechteste Unterkunft: Island Leisure Village Camp Site, Nelson Bay
Teuerste Unterkunft: Funk House Guesthouse, Sydney
Billigste Unterkunft: Wine Country Caravan Park, Hunter Valley

Kameraauswertung

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 1201 Fotos gemacht und 5 Videos gedreht.

Nahrung

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Australien hauptsächlich selbst versorgt, da das Essen sehr teuer ist. Eine entsprechende Auswertung wäre daher nicht repräsentativ. Allerdings haben wir zweimal was wirklich besonderes gegessen. Zum Einen Carina`s Geburtstagsessen bei Wolfies Grill in Sydney und zum Anderen echte selbstgemachte bayerische Spätzle im Hunter Valley.

Bierranking

Eine Bierauswertung können wir für Australien nicht machen, da wir uns eher auf Wein konzentriert haben.

Sonstiges

Während unseres Aufenthaltes hat es 3 ½ Tage geregnet und wir haben keine Extremsituation erlebt.
Wir haben aus Thailand 5 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir keine andere Langzeitreisenden (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 0 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Australien:

Wir sind nunmehr das zweite Mal in Australien, deshalb sollte es mehr ein Zwischenstopp auf unserem Weg nach Neuseeland werden. Bei unserer Ankunft haben wir einen ziemlichen Schock erlebt, denn das Preisniveau ist im Vergleich zu vor 5 Jahren wesentlich gestiegen. Wahrscheinlich ein Zusammenspiel von dem stärker gewordenen Australischen Dollar und unserem 2 ½ Monatigen Aufenthalt im extrem günstigen Asien. Davon mal abgesehen ist Australien einfach ein unglaublich schönes Land, das unwahrscheinlich viel zu bieten hat. Sydney ist für uns eine der schönsten Städte der Welt und bietet Unternehmungen für jeden Geschmack. Neben den vielen wunderschönen Stränden gibt es gute Lokale, interessante Gebäude, einen schönen Park und natürlich die Hafengegend mit der Oper und der Harbour Bridge.

Es gibt in Australien sehr viele exotische Tiere, die man in freier Wildbahn bestaunen kann, gute Weinanbaugebiete und wunderschöne Küstenregionen. Es ist unmöglich Australien mit einer einzigen Reise wirklich zu sehen, so dass es selbsterklärend ist, dass wir hier wieder herkommen werden. Es empfiehlt sich definitiv, hier als Selbstfahrer unterwegs zu sein, da man so viel flexibler ist, die unzähligen Viewpoints mitnehmen kann und an keinen Fahrplan gebunden ist. An der Ostküste kann man alle paar Kilometer stehen bleiben, weil es sehr viel zu sehen gibt. Es gibt an den Highways regelmäßig schöne Rastplätze, die Grillstationen und Sitzgelegenheiten bieten, so dass es sich erst recht empfiehlt, als Selbstversorger unterwegs zu sein.

Wir können nur jedem raten, ab nach Australien – es lohnt sich definitiv. Und zur allgemeinen Beruhigung sei angemerkt: wir haben keine unangenehmen Krabbelviecher an Orten entdeckt, an denen sie uns bzw. in erster Linie Carina auch nur ansatzweise gestört hätten.

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