Seal Rocks

Da es ja bekanntlich nie schadet, den Empfehlungen der Locals zu folgen, beschließen wir weil nach Seal Rocks zu fahren. Hier soll es laut einigen, voneinander unabhängigen Australiern sehr schön sein. Die Fahrt dorthin ist nicht so weit, nur muss man vorher über eine Gravel-Road fahren um hinzukommen. Da hier noch weitere vergleichbare Campervans unterwegs sind, sind wir zuversichtlich, dass wir dort auch tatsächlich ankommen.

Und siehe da, nach rund 12 Kilometern kommen wir an der Küste an und erblicken einen herrlichen fast völlig leeren Strand. Am Straßenrand fällt uns auch gleich ein netter Spot für unsere Mittagspause ins Auge.

perfekter Mittagsspot
perfekter Mittagsspot

So stellen wir uns mit unserem Jucy einfach hin und packen den Gaskocher aus. Herrlich – so stell ich mir den perfekten Ausblick vor. Es dauert auch nicht lange, bis sich wieder ein Einheimischer zu uns gesellt und uns über eine nette Wanderung zum Lighthouse berichtet, der es wert sein soll, dass man hinmarschiert. Gut – dann machen wir das eben!

Wir fahren mit dem Camper bis zum Ausgangspunkt und los geht’s. Es stellt sich heraus, dass die Bezeichnung „Wanderung“ dem Marsch nicht ganz gerecht wird. Es ist eher ein gemütlicher Spaziergang auf einer für Autos befahrbaren Straße. Dennoch, der Blick den wir auf die Strände und Buchten haben ist gigantisch. Bis zum Lighthouse führt ein kurzer steiler Weg nach oben, aber da werde ich dann richtig geflashed. Es ist einer von diesen Momenten, der mich total umhaut, wahrscheinlich vor allem deshalb, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet habe. Die Sicht ist unglaublich, der Ozean erstreckt sich kilometerweit in alle Richtungen und die verschiedenen Blautöne, die sich hier treffen sind einfach einmalig. Mir wird dabei erstmals so richtig bewusst, was für ein winzig kleiner und unbedeutender Punkt man eigentlich auf diesem Planeten ist. Wahnsinn!

Ausblick vom Lighthouse
Ausblick vom Lighthouse

Nachdem wir die Eindrücke richtig auf uns haben wirken lassen kehren wir wieder zum Van zurück und fahren an den Strand. Das Wetter ist so schön, dass es selbst mich unfassbar verfrorenem Wesen ins kühle Nass treibt. Es ist wirklich herrlich hier und vor allem sind hier keine Touris, die den Gesamteindruck zerstören würden.   Absolutely recommendable!

Unsere kleine Abfrischung bringt uns dann wieder zu unserem Mittagsspot, wo ich mir meinen Kaffee zubereite und bei einem guten Buch richtig entspannen kann.

Letztendlich kehren wir irgendwann in dem vorhandenen Campingplatz ein und verbringen einen ruhigen Abend.

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