Laos – eine Zwischenbilanz

Es gibt auch wieder einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Laos, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

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Zunächst natürlich wieder das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Laos ist Kip. Wir haben sie zu einem Wechselkurs von 10.768 Kip pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 25 Tage in Laos und haben insgesamt 14.664.800 Kip (= 1.361,90 EUR) ausgegeben. Das macht 7.332.400 Kip (= 680,95 EUR) für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

1.700.000 Kip (= 157,88 EUR) für Unterkünfte

4.176.000 Kip (= 387,82 EUR) für Verpflegung

1.601.000 Kip (= 146,68 EUR) für Transport

5.418.000 Kip (= 503,16 EUR) für Ausflüge

1.769.800 Kip (= 164,36 EUR) für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 586.592 Kip (= 54,48 EUR). Also pro Person 293.296 (= 27,24 EUR). In dieser Rechnung ist der Tree Top Explorer enthalten, der unseren Schnitt etwas nach oben treibt.

Wir haben auch in Laos mit einem Tagesbudget von 30 Euro pro Person kalkuliert, damit liegen wir noch immer ganz gut in unserer Finanzplanung.

Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes:

Wir haben in Laos folgende Fortbewegungsmittel benutzt:

Minibus, Localbus,  Fahrrad, Longtailboat, Tuk Tuk, Roller, VIP-Bus und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land eine Gesamtstrecke von 2.143 km zurückgelegt. Sämtliche Kurzstreckenfahrten sind hierin der Einfachheit halber nicht erfasst.

Wir haben insgesamt 51 Stunden und 22 Minuten im Bus verbracht und 7 Stunden und 27 Minuten auf den Bus gewartet.

Persönliche Auswertungen:

 Carina hat einen weiteren Krankheitstag hinter sich, während Hank eher eine Krankheitsnacht zu vermelden hat. Sonnenbrand haben wir uns in Laos beide keinen zugezogen. Mückenstichen haben wir wieder unzählige abbekommen. Tränen sind glücklicherweise auch noch keine geflossen und es ist uns in Laos kein Gepäckstück abhanden oder kaputt gegangen. Im Bücherlesen ist Hank beim fünften und Carina beim sechsten.

Interessante Fakten zu unseren Unterkünften:

Wir waren insgesamt in 11 verschiedenen Unterkünften, mussten 2 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 1 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: White Orchid Guesthouse, Phonsavan

Schlechteste Unterkunft: Dok Khom Guesthouse, Phonsavan

Teuerste Unterkunft: Daoving 2 Hotel, Pakse, 130.000 Kip

Billigste Unterkunft: Dok Khom Guesthouse, Phonsavan, 50.000 Kip

Kameraauswertung:

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 2.071 Fotos gemacht und 24 Videos gedreht.

Nahrung:

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Laos großteils von Localfood ernährt. Hier bekommt man für vernünftiges Geld gutes Essen.

Teuerstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Vientiane: 1x Pizza + 1x Pasta Frutti di Mare + 2 Softdrinks = 150.000 Kip (Carinas Geburtstagsessen mal ausgenommen)

Billigstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Nong Khiao, Coconut Beergarden: 2x Pad Thai + 2x Softdrink = 46.000 Kip

Bestes Essen: Carina: Red Curry mit Chicken bei Pizza Luang Prabang, Hank: Schnitzel mit Bratkartoffeln bei Mr. Kaz in Vang Vieng

Schlechtestes Essen: Carina: Fried Rice mit Chicken auf Don Khone, Hank: 10.000 Kip-Buffet in Luang Prabang

Bierranking:

Ein Bierranking erübrigt sich in Laos, da hier nur eine Biersorte getrunken wird, nämlich Beerlao. Es ist nicht das beste Bier, aber es lässt sich durchaus trinken.

Sonstiges:

Während unseres Aufenthaltes hat es 1 Mal geregnet und unser extremster Moment war unser Rollerzwischenfall in Vang Vieng.

Wir haben aus Laos 7 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir 8 andere Langzeitreisende (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 1 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Laos:

Wir hatten eine ungefähre Vorstellung davon, wie es in Laos aussehen würde: das Land ist durchweg grün, es gibt jede Menge Reisterrassen, viele tolle Hikes und natürlich dreht sich alles um den Mekong. Da wir allerdings während der bereits seit einiger Zeit anhaltenden Trockenzeit das Land besucht haben, war die Farbe grün leider nicht die Dominierende. Die vielen Reisterrassen lagen brach und die Pflanzenwelt war auch in erster Linie relativ ausgetrocknet. Dennoch hatte das Land viele Reize. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, der gigantische Mekong fasziniert jedes Mal aufs Neue, an Aktivitäten mangelt es hier nicht und auch das Essen ist gut. Es gibt zahlreiche Busverbindungen in alle Richtungen, allerdings sind die Straßen in Nordlaos ein richtiges Abenteuer. Auch wenn es nicht ganz günstig ist, sollte man sich den Spaß der Gibbon Expierince bei Houay Xay oder wie wir den Tree Top Explorer bei Pakse nicht entgehen lassen. Das Ziplining ist eine Riesengaudi und das Schlafen in den Baumhäusern ein Erlebnis für sich. Die 4000 Inseln sind ein wunderbarer Ort um einfach zu entspannen und sich ein bisschen zu erholen und das Unesco Weltkulturerbe Luang Prabang bietet schöne Tempel, nette Gässchen, herrliche Wasserfälle, einen eindrucksvollen Nightmarket und ein reichliches Angebot an westlichem Essen.

Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Laos, haben uns zu jedem Zeitpunkt sicher gefühlt und können es nur jedem weiterempfehlen.

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