Thailand – eine Zwischenbilanz

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Es gibt einige spannende Fakten zu unserem Aufenthalt in Thailand, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

1. Zunächst natürlich das Wichtigste: der Kassensturz

Die Währung in Thailand ist Baht. Wir haben sie zu einem Wechselkurs von 43,91 Baht pro EUR gekauft.

Insgesamt waren wir 22 Tage in Thailand und haben insgesamt 37.536 Baht (= 854,84 EUR) ausgegeben. Das macht 18.768 Baht (= 427,42 EUR) EUR für jeden von uns.

Die Ausgaben unterteilen sich wie folgt:

11.500 Baht (= 261,09 EUR) für Unterkünfte

10.652 Baht (= 242,59 EUR) EUR für Verpflegung

5.812 Baht (= 132,36 EUR) EUR für Transport

6.098 Baht (= 138,88 EUR) EUR für Ausflüge

3.474 Baht (= 79,12 EUR) EUR für sonstiges

Wir kommen auf ein durchschnittliches Tagesbudget von 1706,18 Baht (= 38,86 EUR) EUR. Also pro Person 853,09 Baht (= 19,43 EUR) EUR.

Da wir mit einem Tagesbudget von 30 Euro pro Person kalkuliert haben, liegen wir bislang ganz gut in unserer Finanzplanung.

2. Spannend ist auch die Auswertung unseres Transportes

Wir haben in Thailand folgende Fortbewegungsmittel benutzt:

Transit am Flughafen, Skytrain, Taxi, Minibus, James Bond Boat, Rollerbeiwagen, Localbus, Song Thaew, Fahrrad, Ladefläche von Pick-Up, Longtailboat, Fahrradrikscha, Zug, Tuk Tuk, Roller, VIP-Bus, Aufstiegsfläche vom Song Thaew, Fähre, Auto und natürlich zu Fuß.

Wir haben im Land eine Gesamtstrecke von 2.568 km zurückgelegt, davon insgesamt 2.093 km mit Bus, 330 km mit Zug und 145 km sind wir selbst mit dem Roller gefahren. Sämtliche Kurzstreckenfahrten sind hierin der Einfachheit halber nicht erfasst.

Wir haben insgesamt 42 Stunden und 42 Minuten im Bus verbracht und 5 Stunden und 47 Minuten auf den Bus gewartet. Außerdem haben wir 6 Stunden und 4 Minuten im Zug verbracht und 1 Stunde und 51 Minuten auf den Zug gewartet.

3. Persönliche Auswertungen:

Krankheitstage haben wir bislang bis auf den Hangover in Koh Chang Gott sei Dank beide keine, außer den üblichen Verdauungsproblemen in Asien. Sonnenbrände gab es auch noch keine. Bei den Mückenstichen hat Carina am 2. Tag zu zählen aufgehört. Tränen sind auch noch keine geflossen und es ist bis auf ein Paar Socken von Hank noch kein Gepäckstück abhanden oder kaputt gegangen. Im Bücherlesen sind wir beide beim Zweiten.

4. Zu den Unterkünften gibt es zwar noch eine separate Auswertung, aber hier sind dennoch noch ein paar interessante Fakten:

Wir waren insgesamt in 10 verschiedenen Unterkünften, mussten 6 mal kalt duschen, weil kein Warmwasser vorhanden war und hatten 0 Mal kein W-LAN in unserer Unterkunft.

Beste Unterkunft: Bang Bao Cliff View Cottage, Koh Chang

Schlechteste Unterkunft: Good Luck Guesthouse, Ayutthaya

Teuerste Unterkunft: Bang Bao Cliff View Cottage, Koh Chang

Billigste Unterkunft: Noom Guesthouse, Lopburi

5. Kameraauswertung

Wir haben nach erster Selektierung insgesamt 1908 Fotos gemacht und 10 Videos gedreht.

6. Nahrung

Wir haben uns während unseres Aufenthalts in Thailand ausschließlich von Localfood ernährt. Hier bekommt man für verhältnismäßig wenig Geld wirklich gutes Essen.

Teuerstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Bangkok: 1x Chicken mit Cashew + 1x Green Curry mit Chicken + 2 Softdrinks = 350 Baht

Billigstes Essen: (jeweils 2 Gerichte und 2 Softdrinks) Tempelanlage von Sukhothai, zentrale Zone: 2x Pad Thai + 2x Softdrink = 100 Baht

Bestes Essen: Massaman Curry im Bang Bao Cliff View Cottage + Paul Peang Restaurant in Kanchanaburi

Schlechtestes Essen: Straßenstand in Bangkok – Hank: fried rice with chicken, Carina: Kokossupp

7. Bierranking

Unserer persönlichen Meinung nach ist die Platzverteilung der lokalen Biersorten folgendermaßen:

  1. Tiger Bier (sehr süffig und sehr gut im Geschmack, allerdings auch teurer als die anderen)
  2. Chang Bier (die billigste Biersorte, gut im Geschmack, etwas bitterer als Tiger, stärker)
  3. Leo Bier (süffig und gut zu trinken, günstigere Biersorte)
  4. Singha Bier (bitteres Bier, kann man trinken, wenn nichts anderes verfügbar ist)

8. Sonstiges

Während unseres Aufenthaltes hat es 0 Mal geregnet und wir haben keine Extremsituation erlebt. Von dem landesweit ausgerufenen Notstand wegen den Protesten gegen die Regierung haben wir nichts mitbekommen.

Wir haben aus Thailand 9 Blogeinträge veröffentlicht. Während unseres Aufenthaltes haben wir 8 andere Langzeitreisende (länger als 4 Monate unterwegs) getroffen. Wir haben uns den Wecker 0 Mal vor 6 Uhr gestellt.

Unser Gesamtfazit zu Thailand:

Wir sind nunmehr das zweite Mal in Thailand. Wir waren bereits im Jahre 2010 hier, allerdings hatten wir damals ziemliches Pech mit dem Wetter, so dass uns die Route in den Norden verwehrt geblieben ist und wir uns seinerzeit ausschließlich auf den Süden konzentrieren mussten. Diesmal hatten wir weitaus mehr Glück und wir haben unser Hauptaugenmerk auf den Norden gelegt. Der Norden ist völlig anders als der Süden. Während der Süden hauptsächlich von wunderschönen Stränden geprägt ist, ist der Norden wesentlich historischer. Wir haben sehr viele Tempelanlagen besichtigt und eine Zeitreise in die Vergangenheit des Landes gemacht.

Eines kann man aber mit absoluter Gewissheit sagen: Thailand hat wesentlich mehr zu bieten, als die Strände von Ko Samui und Phuket, auf die das Land aufgrund des herrschenden Pauschaltourismus oftmals reduziert wird.

Für uns ist Thailand ein wunderschönes Reiseland, denn hier gibt es unglaublich viel zu sehen und es ist für jeden etwas dabei, die Leute sind freundlich und hilfsbereit, die thailändische Küche ist einfach unglaublich gut und an Aktivitäten mangelt es hier auch nicht.

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